Kloster St. Mauritz und Simeon, Minden / Urkunden (Bestand)
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D 356u
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. >> 1.4. Preußisches Westfalen (D) >> 1.4.2. Fürstentum Minden >> 1.4.2.2. Stifte und Klöster >> Kloster St. Mauritz und Simeon, Minden
1055-1782
Bestandsgeschichte: Gegründet 1042 auf dem Werder vor Minden, 1434 an die St. Simeons-Pfarrkirche verlegt. 1461 Beitritt zur Bursfelder Kongregation. 1696 Vereinigung mit der Abtei Huysburg (Kreis Oschersleben); 1810 aufgehoben.
Form und Inhalt: Gegründet 1042 auf dem Werder vor Minden, 1434 an die St. Simeons-Pfarrkirche verlegt. 1461 Beitritt zur Bursfelder Kongregation. 1696 Vereinigung mit der Abtei Huysburg (Kreis Oschersleben); 1810 aufgehoben.
Benutzt wurden für das alte Findmittel außer den Original-Urkunden (im alten Findbuch bei den betreffenden Verzeichnungseinheiten mit griechischen Buchstaben und Folioangaben bezeichnet):
Msc. I 115 = Alpha Kopiar des Klosters S. Mauritz und Simeon in Minden, notariell beglaubigt, (1042-1530) 1532
Msc. VII 2713 = Beta (Handschrift 19. Jh.) Abschrift des Kopiars des Klosters S. Mauritz und Simeon in Minden, erstellt durch Ernst Friedrich Mooyer, (1225-1569) Mitte 19. Jh.
Msc. VII 2712a = Gamma Abschriften und Ausfertigungen von Urkunden des Klosters S. Mauritz und Simeon in Minden, 17. Jh.-19. Jh.
Msc. VII 2723 = Delta Union des Bischofs von Minden mit dem Domkapitel gegen die Übergriffe der Stadt Minden, 1572
Msc. VII 2705 = Epsilon Lehnprotokollbuch des Klosters SS. Mauritii et Simeonis in Minden, 1558-1571
Msc. VII 2708 ["kommt nicht in Betracht"] Bonifatius Tilly, Chronik des Stifts S. Mauritz und Simeon in Minden, abgeschrieben durch Ernst Friedrich Mooyer, (11. Jh.-1796) 1828; enthält auch: Regesten und Abschriften von Urkunden des Stifts, (1228-1705)
Weiteres Manuskript mit Urkundenregister:
Msc. I 116 Register der Urkunden im Archiv des Klosters S. Mauritz und Simeon in Minden, nach Orts- und Sachbetreffen gegliedert, erstellt durch den Bruder Franziskus Bouveleth, 1704
Handschriftliche Anmerkung 20. Jh. im alten Findbuch: "Vgl. dazu St. Mauritz, Lehen (3 Kartons, unverzeichnet)"
Literatur:
··Schütte, Leopold, St. Mauritz und Simeon, in: Die Benediktinerklöster in Nordrhein-Westfalen, bearb. von Rhaban Haacke (Germania benedictina VIII), München, St. Ottilien 1980), S. 476-498.
·Schütte, Leopold, Minden-Benediktiner, in: Westfälisches Klosterbuch, Bd. 1, Münster 1992, S. 613-619.
Vorliegendes Findbuch A 216 I ”Kloster St. Mauritz und Simeon, Minden“ wurde 2007 auf der Grundlage des alten handschriftlichen Findmittels aus dem Jahre 1891 von Hermann Hoogeweg (Repertorium Nr. 191,4 a) von der Firma ArchivInForm retrokonvertiert, dann in das Verzeichnungsprogramm VERA überführt. Die im handschriflichen Findbuch noch mitverzeichnete kopiale Überlieferung wurde nicht in das moderne Findmittel übernommen. Herr Dr. Bernd-Wilhelm Linnemeier unternahm 2013 eine grundlegende inhaltliche Überarbeitung. Hierbei wurden fehlerhafte Lokalisierungen auf der Grundlage des gegenwärtigen Forschungsstandes korrigiert und modernen Verwaltungsstrukturen angepasst. Orts- und Personennamen wurden zwar in ihrer ursprünglichen Form belassen, aber um in Klammern hinzugefügte Normalformen und erklärende Zusätze ergänzt, um eine Auffindbarkeit zu erleichtern. Die Syntax der Regesten sowie die Orthographie wurden nur dort an gegenwärtige Sprachgepflogenheiten angepasst, wo dies unumgänglich schien. Die innerhalb des alten Findmittels durchgehend gebrauchte irrige Bezeichnung ”Stift“ wurde durch den in diesem Falle historisch korrekten Terminus ”Kloster“ ersetzt.
Münster, den 10. Februar 2014, Reich
Form und Inhalt: Gegründet 1042 auf dem Werder vor Minden, 1434 an die St. Simeons-Pfarrkirche verlegt. 1461 Beitritt zur Bursfelder Kongregation. 1696 Vereinigung mit der Abtei Huysburg (Kreis Oschersleben); 1810 aufgehoben.
Benutzt wurden für das alte Findmittel außer den Original-Urkunden (im alten Findbuch bei den betreffenden Verzeichnungseinheiten mit griechischen Buchstaben und Folioangaben bezeichnet):
Msc. I 115 = Alpha Kopiar des Klosters S. Mauritz und Simeon in Minden, notariell beglaubigt, (1042-1530) 1532
Msc. VII 2713 = Beta (Handschrift 19. Jh.) Abschrift des Kopiars des Klosters S. Mauritz und Simeon in Minden, erstellt durch Ernst Friedrich Mooyer, (1225-1569) Mitte 19. Jh.
Msc. VII 2712a = Gamma Abschriften und Ausfertigungen von Urkunden des Klosters S. Mauritz und Simeon in Minden, 17. Jh.-19. Jh.
Msc. VII 2723 = Delta Union des Bischofs von Minden mit dem Domkapitel gegen die Übergriffe der Stadt Minden, 1572
Msc. VII 2705 = Epsilon Lehnprotokollbuch des Klosters SS. Mauritii et Simeonis in Minden, 1558-1571
Msc. VII 2708 ["kommt nicht in Betracht"] Bonifatius Tilly, Chronik des Stifts S. Mauritz und Simeon in Minden, abgeschrieben durch Ernst Friedrich Mooyer, (11. Jh.-1796) 1828; enthält auch: Regesten und Abschriften von Urkunden des Stifts, (1228-1705)
Weiteres Manuskript mit Urkundenregister:
Msc. I 116 Register der Urkunden im Archiv des Klosters S. Mauritz und Simeon in Minden, nach Orts- und Sachbetreffen gegliedert, erstellt durch den Bruder Franziskus Bouveleth, 1704
Handschriftliche Anmerkung 20. Jh. im alten Findbuch: "Vgl. dazu St. Mauritz, Lehen (3 Kartons, unverzeichnet)"
Literatur:
··Schütte, Leopold, St. Mauritz und Simeon, in: Die Benediktinerklöster in Nordrhein-Westfalen, bearb. von Rhaban Haacke (Germania benedictina VIII), München, St. Ottilien 1980), S. 476-498.
·Schütte, Leopold, Minden-Benediktiner, in: Westfälisches Klosterbuch, Bd. 1, Münster 1992, S. 613-619.
Vorliegendes Findbuch A 216 I ”Kloster St. Mauritz und Simeon, Minden“ wurde 2007 auf der Grundlage des alten handschriftlichen Findmittels aus dem Jahre 1891 von Hermann Hoogeweg (Repertorium Nr. 191,4 a) von der Firma ArchivInForm retrokonvertiert, dann in das Verzeichnungsprogramm VERA überführt. Die im handschriflichen Findbuch noch mitverzeichnete kopiale Überlieferung wurde nicht in das moderne Findmittel übernommen. Herr Dr. Bernd-Wilhelm Linnemeier unternahm 2013 eine grundlegende inhaltliche Überarbeitung. Hierbei wurden fehlerhafte Lokalisierungen auf der Grundlage des gegenwärtigen Forschungsstandes korrigiert und modernen Verwaltungsstrukturen angepasst. Orts- und Personennamen wurden zwar in ihrer ursprünglichen Form belassen, aber um in Klammern hinzugefügte Normalformen und erklärende Zusätze ergänzt, um eine Auffindbarkeit zu erleichtern. Die Syntax der Regesten sowie die Orthographie wurden nur dort an gegenwärtige Sprachgepflogenheiten angepasst, wo dies unumgänglich schien. Die innerhalb des alten Findmittels durchgehend gebrauchte irrige Bezeichnung ”Stift“ wurde durch den in diesem Falle historisch korrekten Terminus ”Kloster“ ersetzt.
Münster, den 10. Februar 2014, Reich
416 Urkunden.; 420 Urkunden, Findbuch D 356u mit Index.
Bestand
German
Carl L. Grotefend, Chronik des Stiftes SS. Mauritii et Simeonis, in: Zeitschrift des historischen Vereins für Niedersachsen (1873), S. 143-178; Leopold Schütte, St. Mauritz und Simeon, in: Die Benediktinerklöster in Nordrhein-Westfalen, bearb. v. Rhaban Haacke (Germania benedictina VIII), München, St. Ottilien 1980), S. 476-498; Leopold Schütte, Minden - Benediktiner, in: Westfälisches Klosterbuch, Bd. 1, Münster 1992, S. 613-619.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.4. Preußisches Westfalen (D) (Tektonik)
- 1.4.2. Fürstentum Minden (Tektonik)
- 1.4.2.2. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster St. Mauritz und Simeon, Minden (Tektonik)
- Kloster St. Mauritz und Simeon, Minden / Urkunden (Bestand)