Urkunden der Stadt Hannover (Bestand)
Show full title
NLA HA, Cal. Or. 100 Hannover Stadt
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.1 Fürstentum Calenberg >> 1.1.1 Urkunden >> 1.1.1.4 Innere Angelegenheiten >> 1.1.1.4.4 Städte
1315-1718
Bestandsgeschichte: Der Bestand Cal. Or. 100 Hannover, Stadt umfasst 99 die Stadt Hannover betreffende Urkunden aus den Jahren 1315-1843, die im Wesentlichen aus dem Archiv der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg stammen. Von ihnen konnten zwei (Nr. 54, 57) bei der Verzeichnung nicht aufgefunden werden. Alle Urkunden haben durch die Überschwemmungskatastrophe des Jahres 1946 schweren Schaden erlitten, sodass der Bestand vor der noch ausstehenden Restaurierung nur beschränkt benutzbar ist. Mit Hilfe einer im Stadtarchiv Hannover vor dem 2. Weltkrieg angelegten Regestensammlung, deren Aufgabe es sein sollte, alle die Stadt Hannover betreffenden Urkunden zu erfassen, war es möglich, sowohl die kaum lesbaren Stücke als auch die zur Zeit nicht auffindbaren Nr. 54 und 57 zu regestieren. Soweit in den Aktenbeständen des Staatsarchivs oder in der Handschriftensammlung der Niedersächsischen Landesbibliothek eine Doppelüberlieferung in Form von Abschriften ermittelt werden konnte, wurde diese mit herangezogen.
Die Urkunden bis zum Jahr 1369 sind in dem Urkundenbuch der Stadt Hannover, hrsg. v. Carl Ludwig Grotefend und G. F. Fiedler, 1. Teil: Vom Ursprunge bis 1369. Hannover 1860 (nachgewiesen als: UB Hannover Nr. ; Signatur der Dienstbibliothek des HStA Hannover: BS VI 132) und im "Nachtrag zum Urkundenbuch der Stadt Hannover", in: Zeitschrift des Historischen Vereins für Niedersachsen, Jahrgang 1870, S. 1-80 (Signatur der Dienstbibliothek des HStA Hannover: BS IV 2), gedruckt. Außerdem sind Urkunden dieses Bestandes bei H. Sudendorf, Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg, Bd. 1-10, Hannover 1859-1880 aufgenommen (nachgewiesen als: Sudendorf Bd. Nr. ; Signatur der Dienstbibliothek des HStA Hannover: BS VI 22).
Die Urkunden wurden im Jahr 1970 von dem Unterzeichneten regestiert und durch einen kombinierten Personen-, Orts- und Sachindex erschlossen. Frau S. von
Bestandsgeschichte: Schmettow fertigte das maschinengeschriebene Findbuch.
Früherer Bestand: Cal. Or. 15.
Parallelbestände:
Aktenüberlieferung: Cal. Br. 8 (Städtesachen); Hann. 93 (Geheime Räte: Innere Landesverwaltung), Gliederungspunkt 46.02.05: Hannover;
Urkunden im Stadtarchiv Hannover;
Niedersächsische Landesbibliothek, Ms XXIII 698 und 699.
Hannover, im November 1970
Dr. Günter Scheel
Eine Restaurierung der Siegel hat 1973 bzw. der Urkunden 1994 stattgefunden. Die beiden oben als fehlend bezeichneten Stücke befinden sich wieder im Bestand, in den auch drei weitere Nummern eingefügt wurden (Nr. 72/1, 87/3 und 91).
Das maschinenschriftliche Findbuch ist im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden. Dabei konnte auf eine erste Erfassung der Urkunden bis zum Jahr 1500 aufgebaut werden. Das Vorwort und die Regesten wurden leicht überarbeitet und genauere Angaben zum Erhaltungszustand und den Siegeln ergänzt.
Pattensen, im August 2010
Hildegard
Bestandsgeschichte: Krösche
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Die Urkunden bis zum Jahr 1369 sind in dem Urkundenbuch der Stadt Hannover, hrsg. v. Carl Ludwig Grotefend und G. F. Fiedler, 1. Teil: Vom Ursprunge bis 1369. Hannover 1860 (nachgewiesen als: UB Hannover Nr. ; Signatur der Dienstbibliothek des HStA Hannover: BS VI 132) und im "Nachtrag zum Urkundenbuch der Stadt Hannover", in: Zeitschrift des Historischen Vereins für Niedersachsen, Jahrgang 1870, S. 1-80 (Signatur der Dienstbibliothek des HStA Hannover: BS IV 2), gedruckt. Außerdem sind Urkunden dieses Bestandes bei H. Sudendorf, Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg, Bd. 1-10, Hannover 1859-1880 aufgenommen (nachgewiesen als: Sudendorf Bd. Nr. ; Signatur der Dienstbibliothek des HStA Hannover: BS VI 22).
Die Urkunden wurden im Jahr 1970 von dem Unterzeichneten regestiert und durch einen kombinierten Personen-, Orts- und Sachindex erschlossen. Frau S. von
Bestandsgeschichte: Schmettow fertigte das maschinengeschriebene Findbuch.
Früherer Bestand: Cal. Or. 15.
Parallelbestände:
Aktenüberlieferung: Cal. Br. 8 (Städtesachen); Hann. 93 (Geheime Räte: Innere Landesverwaltung), Gliederungspunkt 46.02.05: Hannover;
Urkunden im Stadtarchiv Hannover;
Niedersächsische Landesbibliothek, Ms XXIII 698 und 699.
Hannover, im November 1970
Dr. Günter Scheel
Eine Restaurierung der Siegel hat 1973 bzw. der Urkunden 1994 stattgefunden. Die beiden oben als fehlend bezeichneten Stücke befinden sich wieder im Bestand, in den auch drei weitere Nummern eingefügt wurden (Nr. 72/1, 87/3 und 91).
Das maschinenschriftliche Findbuch ist im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden. Dabei konnte auf eine erste Erfassung der Urkunden bis zum Jahr 1500 aufgebaut werden. Das Vorwort und die Regesten wurden leicht überarbeitet und genauere Angaben zum Erhaltungszustand und den Siegeln ergänzt.
Pattensen, im August 2010
Hildegard
Bestandsgeschichte: Krösche
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 12:45 PM CEST