Friedberg, Burg: Eberhard Wais (Weise) [v. Fauerbach] und Eberhard Löw (Lewe) v. Steinfurth bekunden, daß der + Edelknecht Johann v. Vilbel (Vilwel) in Anwesenheit von Herrn Friedbracht 'zu dem Schilde', damals Pfarrer auf der Burg Friedberg, Herrn Ludwig von Nauheim (Nu-), Altaristen daselbst und Frau Bechte von Wisselheim (Wißens-) mit Wissen und Willen seiner Frau Gertrud (Gerte) 12 Achtel Korn von seinen Gütern in Dorf und Mark Heldenbergen für ein Seelgerät in der Pfarrkirche in der Burg Friedberg stiftete [folgen Angaben zu Verteilung der Gülte] und die beiden Aussteller zu seinen Treuhändern eingesetzt hat.
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Friedberg, Burg: Eberhard Wais (Weise) [v. Fauerbach] und Eberhard Löw (Lewe) v. Steinfurth bekunden, daß der + Edelknecht Johann v. Vilbel (Vilwel) in Anwesenheit von Herrn Friedbracht 'zu dem Schilde', damals Pfarrer auf der Burg Friedberg, Herrn Ludwig von Nauheim (Nu-), Altaristen daselbst und Frau Bechte von Wisselheim (Wißens-) mit Wissen und Willen seiner Frau Gertrud (Gerte) 12 Achtel Korn von seinen Gütern in Dorf und Mark Heldenbergen für ein Seelgerät in der Pfarrkirche in der Burg Friedberg stiftete [folgen Angaben zu Verteilung der Gülte] und die beiden Aussteller zu seinen Treuhändern eingesetzt hat.
644
A 3, Nr. 111/276
B 5 Urkunden der Burg Friedberg
Urkunden der Burg Friedberg >> Urkunden
1383 Januar 8
Ausf., Perg., inseriert in: Nr. 644, 1383 Januar 8.
Urkunde
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Kraft von Rockenberg, Pfarrer in der Burg Riedberg
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad v. Kleen (C-)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ritter Gilbrecht Löw v. Steinfurth gen. 'in der Gaßen'
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Edelknecht Eberhard Riedesel (Ryt-)
Vermerke (Urkunde): Siegler: die beiden Aussteller
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad v. Kleen (C-)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ritter Gilbrecht Löw v. Steinfurth gen. 'in der Gaßen'
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Edelknecht Eberhard Riedesel (Ryt-)
Vermerke (Urkunde): Siegler: die beiden Aussteller
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ