Georg von Rosenburg und Bastian Geier von Gibelstadt transsumieren ihren Schiedsspruch von 1534 Juni 18 (s. StAWt-G Rep. 5 Lade IX D Nr. 21) und fügen die darin angeordnete urkundliche Festlegung der Größe und der Grenzen der fraglichen Grundstücke an. Bei Messung und Steinsetzung ergaben sich folgende Güter, darauf der Zehnte dem Deutschorden gehört: 3 Morgen 26 Ruten Wiesen von dem Hof Üttingen in Dainbacher Markung, daran Grenznachbarn sind: Georig Hoerat, Hannß Burig "mit einem sliessel", daneben Hannß Haß, nach Mergentheim zu, auf der andern Seite und oben die Güter des genannten Hofes 3/7. auf Uttingen, z.t. auf Dainbacher Markung. Ferner 2 Morgen 1 1/2 Viertel 4/2 (Zahlgarte) Acker unterm Hofe; Grenznachbarn: unten Hanns Hennen, oben des Hofes Güter, auf der einen Seite, nach Mergentheim zu, Hannß Buring, auf der andern Bastian Metzler. Weiter 6 1/2 Morgen 1/2 Viertel Acker, oben an des Hofes nicht genannten Acker, nach Mergentheim zu an des Hofes Wiesen grenzend, auf der andern Seite an Hannsen Tremeln. Weiter 1 1/2 Morgen 32 1/2 Zahlgarten Wiesen in der Eysenbache bey dem Bronnen; Grenznachbarn: Hannß Hene unten, auf der einen Seite nach dem Hofe zu, Georg Hoerat, auf der andern des Hofes hernach nächst benannter Acker. Weiter 6 Morgen 26 Zahlgarten Acker (in 4 gewendenn gelegen, aber in weniger zusammen zu ziehen), Grenznachbarn: nach Schweigern zu Hannß Tremel, Hannß Henne und das Hofer Holz, andererseits, dem Hofe zu Hannß Mogel mit einer Wiese und obgenannte Wiese des Hofs. Ferner 7 Viertel 6 Zahlgarten Wiesen mitten in der Eysenbache; Grenznachbarn: unten Bastiann Meztler, oben Hannß Mogell, nach dem Hofe zu Kiliann Meckhlein, nach Schwiegern zu obgenannten Acker nächst dem Hofe. Ferner 5 Morgen weniger 20 Zahlgarten Egart, unten am Vogelsange gelegen zwischen des Hofes Holz gegen Dainbach zu und genannten Hofacker gegen Bobstadt (Boostat) zu. Endlich 1 Morgen Feld am Haselrein zwischen des Hofes großem Acker einerseits und Hannsen Hasenn Feld gegen Dainbach zu andererseits. Die Güter in Üttinger Markung, darauf der Zehnte den Truchsessen zustehen soll, sind ungefähr 3 Morgen Egart am Eysenberg, z.Z. von Bastian Meztler zu Dainbach besessen. Ferner soll der Zehnte von 9 Morgen dem Ordensspital gehörigen Wiesen in Dainbacher Markung unterhalb der Straße, oberhalb des Dorfes gelegen, jetzt dem Hofe Üttingen verliehen, den Truchsessen verbleiben, weil er ihnen bisher unbestritten gehört hat. Ausstellung der Urkunde erfolgte in zwei Exemplaren für die Parteien.