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Die Brüder Johann und Ludwig von Reichenberg überlassen mit
Zustimmung ihrer Ehefrauen dem [Heinrich von Erthal], Abt von Fulda, ihre
Güter bei Ze...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1251-1300
1259 August 9
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel (fehlt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno Domini M° CC° LIX° V° Idus Augusti
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Brüder Johann und Ludwig von Reichenberg überlassen mit Zustimmung ihrer Ehefrauen dem [Heinrich von Erthal], Abt von Fulda, ihre Güter bei Zellingen (Cellingen). Johann von Reichenberg überlässt außerdem zum Ersatz für den Abt [Heinrich] im Dorf Hundsfeld zugefügten Schaden zehn Morgen seines Weingartens (vinetum) bei Reichenberg und empfängt diesen Weingarten zu Lehen zurück. Der Weingarten liegt (in veteri monte). Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ludwig, Schultheiß von Thüngen
Vermerke (Urkunde): Zeugen: H. Weibeler der Ältere, dessen Söhne C. und H., Johannes Leopardus, Reinhard von Himmelspforten, dessen Bruder C., H. Hermelin, C. Kaufmann (Caufman), C. Most, dessen Bruder Folclinus, H. Zichelin und dessen Bruder H.
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Johann von Reichenberg und Ludwig von Reichenberg]
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 432, f. 206v
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Der zweite Teil der Urkunde ist bei Schannat, Fuldischer Lehn-Hof, Nr. 427 gedruckt.
Der Name des damaligen Fuldaer Abtes war dem Schreiber offenbar nicht bekannt.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.