3/3 [fol. 331f.]: 1650 Sept. 29 (Senatsprotokoll)
Vollständigen Titel anzeigen
UAT 3/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XXII
Enthält: Anwesend: Rektor Grueber, Pregitzer, Rümelin, Gerhard, Hafenreffer, Rauscher, Geilfus; 1.) Syndikus [Johann Wilhelm Moser] mit der Befriedigung des Dr. [Johann Isaak] Andler zu Speyer beauftragt. [UAT 3/3, Bl. 331]; 2.) Bewilligte Interzessionanträge: [UAT 3/3, Bl. 331]; [a] Dr. [Johann Ludwig] Mögling contra [Johann] Lay von Biberach; [b] Hans Müller contra [Georg Friedrich] Drach; [c] Hans Jakob Baur contra[Laurentius Friedrich] Gabler zu Suhlhofen; (Zacharias Erhardt); 3.) Schreiben des Johann Konrad Vahrenbühler, fürstl. Geheim- und Regimentsrat zu Stuttgardt, in Sachen ksl. Konfirmierung der Univ.priv. (Dr. Rümelin, Johann Adam Dapp) [UAT 3/3, Bl. 331']; 4.) Den säumigen Univ.verw. mitgeteilte Frist zur Kontributionseinbringung. [UAT 3/3, Bl. 331']; 5.) Die Angelegenheit des Eninger Pfarrers vor das Collegium Deputatorum zu bringen. [UAT 3/3, Bl. 331']; 6.) Ablehnende Haltung der Universität in Sachen Kontributionsforderung der Gemeinde Seebronn und beschlossenes Schreiben an die Beamten zu Rottenburg. [UAT 3/3, Bl. 331']; Anm.: [Johann Ludwig] Mögling: MUT 21404. Anm.: [Johann] Lay: MUT 23279; MUT 23413; MUT 23956. Anm.: [Georg Friedrich] Drach: MUT 22456. Anm.: [Laurentius Friedrich] Gabler: MUT 23588.
Akte
Acta Senatus, Bd. XXII
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:41 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Bb Vertretungs- und Beratungsorgane (Tektonik)
- Bb 1 Universitätssenat(e) (Tektonik)
- Akademischer Senat (1477-1969) (Tektonik)
- Akademischer Senat (I), Protokolle (Bestand)
- Acta Senatus, Bd. XXII (Archivale)