Eberhard von Fronhofen, Ritter, bekennt, daß ihn Abt und Konvent von Weingarten zum Vogt und Schirmer über zwei Güter in Wielatsried bestellt haben, wofür er jährlich 2 Viertel Hafer Ravensburger Maßes als Vogtgeld erhebt.
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 852
B 515 U 0852
Fronhofer Amt fasc. 013 n. 02
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden >> Urkunden
1330 Juni 18 (an dem nähsten mäntak vor sant Johans baptisten tak)
13,9 x 24 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Eberhard von Fronhofen, Ritter
Empfänger: Abt und Konvent von Weingarten
Zeugen: Schenk Albrecht von Biegenburg, Chorherr in Konstanz, Friedrich von Riet, Ritter, Friedrich, Schreiber von Schmalegg, u.a.
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., besch.
Empfänger: Abt und Konvent von Weingarten
Zeugen: Schenk Albrecht von Biegenburg, Chorherr in Konstanz, Friedrich von Riet, Ritter, Friedrich, Schreiber von Schmalegg, u.a.
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., besch.
Biegenburg, Albrecht Schenk von
Friedrich, Schreiber in Schmalegg
Fronhofen, Eberhard von; Ritter
Riet, Friedrich vom; Ritter
Konstanz KN; Domstift, Chorherren
Ravensburg RV; Maß
Schmalegg : Ravensburg RV; Schreiber
Weingarten RV; Kloster, Abt und Konvent
Wielatsried : Fronhofen, Fronreute RV
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
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