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Übergriffe, Beschwerden, Parteiensachen
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Jülich-Berg I (AA 0030) >> 5. Auswärtige Beziehungen >> 5.2. Andere Reichsstände >> 5.2.1. AACHEN
1423-1515
Enthaeltvermerke: Darin: Jacob VALKENBURG gegen Wilhelm GRUSSER (Interzession König Sigismunds), 1423; Mörder zu FREIALDENHOVEN, 1424; Johann von FRANKENBERG, Amtmann zu SCHÖNFORST, gegen die Stadt; Abt von Kornelimünster gegen den Wehrmeister GODART v.d. BONGART, 1439; Untersassen zu WÜRSELEN und HAEREN gegen die zu EILENDORF (Weidegang etc.), 1439; Vogt zu Hunoltstein wegen Gefangennahme seiner Frau, 1442; König Friedrich wegen der Übergriffe der EILENDORFER, 1442; Münzmeister PETER HELLINCK, 1445; Urfehde der Brüder von QUAITHUISEN, 1461; Bekümmerung des Bürgermeisters Johann BERTHOLFF zu BIRKESDORF, 1475, mit Engelbrecht NYT von BIRGEL mit Johann von MERODE, 1476; Ausweisung des Wirtes vom BEERENBOVEN, 1476; Johann BERTHOLFF gegen Johann KRUMMEL von NECHTERSHEIM, 1491; Bekümmerung eines Aachener Bürgers am Zoll zu THIEL, 1492; Totschläger, 1493; Fehde des Johann von PALANT-WILDENBERG, 1494; Überfall auf den Stadtschreiber Johann von RANDENROIDE, 1494; Daem von dem Broich gegen den Ratsherrn und Schöffen Wilhelm KOLYN, 1499; Leibrente für Aleitgin van UDINCKHOVEN, 1500; Reinard GERBODE, Wirt zum Goldenen Bart, gegen Martin Kelner, 1501; Johann VRYDACH d.A. gegen CLAIS von HOSIUS, 1505/06; Stadt AACHEN gegen Gebrüder BÜCKEN, 1505/06; Beraubung von Kaufleuten, 1506 (darin: Änderung von Strafsatzungen des Schöffenstuhls und Handelsprivileg der rheinischen Kurfürsten, 1506 15/5); Beschwerung von Kaufleuten durch den Kellner in BENSBERG, 1507; Überlassung von Wasser aus dem Marktbrunnen an den Wirt im Goldenen Bart, 1507; Beraubung des Johann Pastoir und Arnold WYMER durch Johann HANEN, 1515
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.