Johann Menrat der Jüngere bekennt, dass ihm der Ulmer Ratsältere Daniel Schad einen Hof in Mussingen [Gde. Illerkirchberg/Alb-Donau-Kreis] auf Lebenszeit verliehen hat. Den Hof hat zuvor sein Vater Johann Menrat der Ältere bewirtschaftet. Dazu gehören Haus, Hofstatt, Stadel, Garten, Äcker und Mähder. Lediglich die Holzmarken sind von der Verleihung ausgenommen. Er verpflichtet sich, den Hof und seine Zugehörungen in gutem Kulturzustand zu halten und davon jährlich 14 Imi Roggen und 14 Imi Hafer Ulmer Maß, 2 Pfund Heller Heugeld, 1 Muth Öl, 200 Eier, 1 Gans, 7 Herbsthühner und 2 Fastnachtshühner nach Ulm zu liefern und tägliche Dienste zu leisten. Außerdem muss er für die Herrschaft jedes Jahr 1 Muth Lein ansäen und ernten oder ihr dafür 10 Schilling Heller bezahlen.