Basel (Domstift) (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 85
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Ältere Bestände (vornehmlich aus der Zeit des Alten Reichs) >> Akten >> Generalakten der größeren Territorien >> Basel (Domstift)
1337-1801
Überlieferungsgeschichte
Das Archiv des Domstifts Basel wurde nach Basel verlagert, nachdem 1792 der Sitz der Kanoniker in Arlesheim von den Franzosen eingenommen worden war. Von dort kam es über Schaffhausen (1793) und Regensburg (1799) bei der Säkularisation des Hochstifts im Jahr 1803 nach Karlsruhe (vgl. Bestand 19). So befindet sich der größere Teil der Aktenüberlieferung heute im Generallandesarchiv, während einzelne Teile in das Staatsarchiv Basel, in die Archives Départementales du Haut-Rhin in Colmar und in das Musée Jurassien in Delsberg (Delémont) gelangten.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält vor allem Generalakten des 18. Jahrhunderts. Aus dem fürstbischöflichen Archiv sind dagegen hier nur vereinzelte Akten vertreten. Sein Hauptbestand liegt heute in Pruntrut (Porrentruy).
Entstehung und Inhalt: Das Archiv des Domstifts Basel wurde nach Basel verlagert, nachdem 1792 der Sitz der Kanoniker in Arlesheim von den Franzosen eingenommen worden war. Von dort kam es über Schaffhausen (1793) und Regensburg (1799) bei der Säkularisation des Hochstifts im Jahr 1803 nach Karlsruhe (vgl. Bestand 19). So befindet sich der größere Teil der Aktenüberlieferung heute im Generallandesarchiv, während einzelne Teile in das Staatsarchiv Basel, in die Archives Départementales du Haut-Rhin in Colmar und in das Musée Jurassien in Delsberg (Delémont) gelangten. Der Bestand enthält vor allem Generalakten des 18. Jahrhunderts. Aus dem fürstbischöflichen Archiv sind dagegen hier nur vereinzelte Akten vertreten. Sein Hauptbestand liegt heute in Pruntrut (Porrentruy).
Benutzung: Das Findmittel von Reinhold Rupp (1986) wurde im Jahr 2021 von Rainer Brüning redaktionell überarbeitet.
Literatur: Rainer Brüning/Gabriele Wüst (Bearb.), Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe, Teil 6, Bestände des Alten Reiches, insbesondere Generalakten (71-228), Stuttgart 2006, S. 164-165. Albert Bruckner, Das bischöfliche Archiv von Basel, in: Archivalische Zeitschrift 63 (1967), S. 103 ff. Brigitte Degler-Spengler u. a., Das neue Bistum Basel, in: Helvetia Sacra. Abt. I, Bd. 1, Bern 1972, S. 142-144. Werner Kundert, Das Domstift Basel, in: ebenda, S. 275-276. Mario Jorio, Das Schicksal des fürstbischöflich-baslerischen Archivs seit 1789, in: Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde 83 (1983) S. 85-125. Catherine Bosshart-Pfluger, Das Basler Domkapitel von seiner Übersiedlung nach Arlesheim bis zur Säkularisation 1687-1803, Basel 1983.
Das Archiv des Domstifts Basel wurde nach Basel verlagert, nachdem 1792 der Sitz der Kanoniker in Arlesheim von den Franzosen eingenommen worden war. Von dort kam es über Schaffhausen (1793) und Regensburg (1799) bei der Säkularisation des Hochstifts im Jahr 1803 nach Karlsruhe (vgl. Bestand 19). So befindet sich der größere Teil der Aktenüberlieferung heute im Generallandesarchiv, während einzelne Teile in das Staatsarchiv Basel, in die Archives Départementales du Haut-Rhin in Colmar und in das Musée Jurassien in Delsberg (Delémont) gelangten.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält vor allem Generalakten des 18. Jahrhunderts. Aus dem fürstbischöflichen Archiv sind dagegen hier nur vereinzelte Akten vertreten. Sein Hauptbestand liegt heute in Pruntrut (Porrentruy).
Entstehung und Inhalt: Das Archiv des Domstifts Basel wurde nach Basel verlagert, nachdem 1792 der Sitz der Kanoniker in Arlesheim von den Franzosen eingenommen worden war. Von dort kam es über Schaffhausen (1793) und Regensburg (1799) bei der Säkularisation des Hochstifts im Jahr 1803 nach Karlsruhe (vgl. Bestand 19). So befindet sich der größere Teil der Aktenüberlieferung heute im Generallandesarchiv, während einzelne Teile in das Staatsarchiv Basel, in die Archives Départementales du Haut-Rhin in Colmar und in das Musée Jurassien in Delsberg (Delémont) gelangten. Der Bestand enthält vor allem Generalakten des 18. Jahrhunderts. Aus dem fürstbischöflichen Archiv sind dagegen hier nur vereinzelte Akten vertreten. Sein Hauptbestand liegt heute in Pruntrut (Porrentruy).
Benutzung: Das Findmittel von Reinhold Rupp (1986) wurde im Jahr 2021 von Rainer Brüning redaktionell überarbeitet.
Literatur: Rainer Brüning/Gabriele Wüst (Bearb.), Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe, Teil 6, Bestände des Alten Reiches, insbesondere Generalakten (71-228), Stuttgart 2006, S. 164-165. Albert Bruckner, Das bischöfliche Archiv von Basel, in: Archivalische Zeitschrift 63 (1967), S. 103 ff. Brigitte Degler-Spengler u. a., Das neue Bistum Basel, in: Helvetia Sacra. Abt. I, Bd. 1, Bern 1972, S. 142-144. Werner Kundert, Das Domstift Basel, in: ebenda, S. 275-276. Mario Jorio, Das Schicksal des fürstbischöflich-baslerischen Archivs seit 1789, in: Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde 83 (1983) S. 85-125. Catherine Bosshart-Pfluger, Das Basler Domkapitel von seiner Übersiedlung nach Arlesheim bis zur Säkularisation 1687-1803, Basel 1983.
356 Akten (Nr. 1-350)
Bestand
Rainer Brüning/Gabriele Wüst (Bearb.), Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe, Teil 6, Bestände des Alten Reiches, insbesondere Generalakten (71-228), Stuttgart 2006, S. 164-165.
Albert Bruckner, Das bischöfliche Archiv von Basel, in: Archivalische Zeitschrift 63 (1967), S. 103 ff.
Brigitte Degler-Spengler u.a., Das neue Bistum Basel, in: Helvetia Sacra. Abt. I, Bd. 1, Bern 1972, S. 142-144.
Werner Kundert, Das Domstift Basel, in: ebenda, S. 275-276.
Mario Jorio, Das Schicksal des fürstbischöflich-baslerischen Archivs seit 1789, in: Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde 83 (1983) S. 85-125.
Catherine Bosshart-Pfluger, Das Basler Domkapitel von seiner Übersiedlung nach Arlesheim bis zur Säkularisation 1687-1803, Basel 1983.
Albert Bruckner, Das bischöfliche Archiv von Basel, in: Archivalische Zeitschrift 63 (1967), S. 103 ff.
Brigitte Degler-Spengler u.a., Das neue Bistum Basel, in: Helvetia Sacra. Abt. I, Bd. 1, Bern 1972, S. 142-144.
Werner Kundert, Das Domstift Basel, in: ebenda, S. 275-276.
Mario Jorio, Das Schicksal des fürstbischöflich-baslerischen Archivs seit 1789, in: Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde 83 (1983) S. 85-125.
Catherine Bosshart-Pfluger, Das Basler Domkapitel von seiner Übersiedlung nach Arlesheim bis zur Säkularisation 1687-1803, Basel 1983.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:03 MESZ