Martin Bireugel und seine Ehefrau Margarete bekennen: Sie haben von Abt Georg [Salzkestner] und dem Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg das Erbrecht an einem Drittel ihres halben Freihofes in Gadheim (Gaden) zwischen Güntersleben und Veitshöchheim, den diese bisher im Eigenbau bewirtschaftet haben, erworben. Dafür sollen sie dem Kloster 75 rheinische Gulden in festgelegten jährlichen Raten bezahlen. Für die fristgerechte Entrichtung der Raten stellen sie dem Kloster Klaus Bireugel, derzeit wohnhaft in Steinfeld, als Bürgen mit der Verpflichtung zum Einlager in Würzburg. Auf Bitte der Käufer und ihres Bürgen siegeln der Ritter Gottfried von Stettenberg genannt Schetzlein und der Würzburger Bürgermeister Johannes Wolz. Der geben ist 1477 vff die negsten mitwuchen nach Obersten. Aussteller: Martin und Margarete Bireugel. Empfänger: Kloster St. Stephan

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Staatsarchiv Würzburg