Landkreis Northeim (nach 1945) (Bestand)
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NLA HA, Nds. 950 Northeim
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.15 Kommunale Selbstverwaltung >> 1.15.1 Kreise
1860-1991
Enthält: Gebiets- und Verwaltungsreformen, Haushaltspläne, Kulturangelegenheiten, Aufsicht über Wasserverbände, Ortsrecht und Satzungen, Staatsangehörigkeitssachen
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Kreise und der Kommunalverfassung in Niedersachsen nach 1945 siehe das Gruppenvorwort zum Tektonikpunkt "Kreise" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g409 ).
Der Kreis Northeim wurde zum 1. April 1885 aus den Städten Moringen und Northeim sowie dem Amt Northeim und fünf Gemeinden des Amtes Osterode (Berka, Duhm, Gillersheim, Suterode, Wachenhausen) gegründet. Die Verwaltungsreform vereinigte 1932 den Kreis Northeim mit dem aus dem Amt Uslar gebildeten Kreis Uslar mit Kreissitz in Northeim. Durch das Neugliederungsgesetz wurden die Landkreise Einbeck und Northeim zum 1. März 1974 aufgelöst. Aus den neu geordneten Gemeinden der aufgelösten Kreise wurde zeitgleich ein neuer Landkreis Northeim mit Sitz in Northeim gebildet. 1974 wurde das Gebiet des Fleckens Adelebsen an den Landkreis Göttingen und Neuhaus im Solling sowie Silberborn an die Stadt (und somit den Landkreis) Holzminden abgetreten. Durch die Gründung der Gemeinde Katlenburg-Lindau kamen Teile des früheren Landkreises Duderstadt zum Landkreis Northeim.
Geschichte des Bestandsbildners: Seine bis heute erhaltene Gestalt erlangte der Landkreis Northeim durch das Achte Gesetz über die Verwaltungs- und Gebietsreform in Northeim, das am 1. August 1977 in Kraft trat. Dadurch wurden Teile des Landkreises Gandersheim, nämlich Bad Gandersheim und Kreiensen, sowie die Gemeinde Kalefeld, die vorher zum Landkreis Osterode gehörte, Bestandteil des Landkreises Northeim.
Der Landkreis Northeim gehörte bis 1978 zum Regierungsbezirk Hildesheim und bis zur Auflösung der Bezirksregierungen 2004 zum Regierungsbezirk Braunschweig.
Geschichte des Bestandsbildners: Stand: 2. Juli 2015
Bestandsgeschichte: Der Bestand enthält sowohl Akten des alten wie auch des heutigen Landkreises und bildet die verschiedenen Bereiche der Kreisverwaltung ab.
Anmerkung zur Acc. 128/92:
An den Landkreis Northeim sind 1993 Akten mit den Nr. 440 bis 474 (u.a. Presseinformationen, Pressespiegel, Kreisrecht) und 492 bis 538 (u.a. Verwaltungsangelegenheiten, Kreistag, Verkehrswesen, Gesundheitsheitswesen, Jugendfürsorge, Schulwesen, Kulturpflege) zurückgegeben worden.
Anmerkung zur Acc. 2012/070:
Im Jahr 2005 hat das Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte in Hildesheim an das Hauptstaatsarchiv Hannover Akten abgegeben. Unter diesen sind insgesamt 11 Personalkten ermittelt worden, die sich auf das Lazarett Northeim beziehen.
Bestandsgeschichte: Stand: Mai 2012
Bearbeiter: Regina Schleuning (2015)
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Kreise und der Kommunalverfassung in Niedersachsen nach 1945 siehe das Gruppenvorwort zum Tektonikpunkt "Kreise" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g409 ).
Der Kreis Northeim wurde zum 1. April 1885 aus den Städten Moringen und Northeim sowie dem Amt Northeim und fünf Gemeinden des Amtes Osterode (Berka, Duhm, Gillersheim, Suterode, Wachenhausen) gegründet. Die Verwaltungsreform vereinigte 1932 den Kreis Northeim mit dem aus dem Amt Uslar gebildeten Kreis Uslar mit Kreissitz in Northeim. Durch das Neugliederungsgesetz wurden die Landkreise Einbeck und Northeim zum 1. März 1974 aufgelöst. Aus den neu geordneten Gemeinden der aufgelösten Kreise wurde zeitgleich ein neuer Landkreis Northeim mit Sitz in Northeim gebildet. 1974 wurde das Gebiet des Fleckens Adelebsen an den Landkreis Göttingen und Neuhaus im Solling sowie Silberborn an die Stadt (und somit den Landkreis) Holzminden abgetreten. Durch die Gründung der Gemeinde Katlenburg-Lindau kamen Teile des früheren Landkreises Duderstadt zum Landkreis Northeim.
Geschichte des Bestandsbildners: Seine bis heute erhaltene Gestalt erlangte der Landkreis Northeim durch das Achte Gesetz über die Verwaltungs- und Gebietsreform in Northeim, das am 1. August 1977 in Kraft trat. Dadurch wurden Teile des Landkreises Gandersheim, nämlich Bad Gandersheim und Kreiensen, sowie die Gemeinde Kalefeld, die vorher zum Landkreis Osterode gehörte, Bestandteil des Landkreises Northeim.
Der Landkreis Northeim gehörte bis 1978 zum Regierungsbezirk Hildesheim und bis zur Auflösung der Bezirksregierungen 2004 zum Regierungsbezirk Braunschweig.
Geschichte des Bestandsbildners: Stand: 2. Juli 2015
Bestandsgeschichte: Der Bestand enthält sowohl Akten des alten wie auch des heutigen Landkreises und bildet die verschiedenen Bereiche der Kreisverwaltung ab.
Anmerkung zur Acc. 128/92:
An den Landkreis Northeim sind 1993 Akten mit den Nr. 440 bis 474 (u.a. Presseinformationen, Pressespiegel, Kreisrecht) und 492 bis 538 (u.a. Verwaltungsangelegenheiten, Kreistag, Verkehrswesen, Gesundheitsheitswesen, Jugendfürsorge, Schulwesen, Kulturpflege) zurückgegeben worden.
Anmerkung zur Acc. 2012/070:
Im Jahr 2005 hat das Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte in Hildesheim an das Hauptstaatsarchiv Hannover Akten abgegeben. Unter diesen sind insgesamt 11 Personalkten ermittelt worden, die sich auf das Lazarett Northeim beziehen.
Bestandsgeschichte: Stand: Mai 2012
Bearbeiter: Regina Schleuning (2015)
13,6
Bestand
Literatur: Wagener, Frido: Kreisneugliederung im Raum Göttingen/ Northeim. Speyer 1975.
Literatur: Landkreis Northeim. Ein Landkreis stellt sich vor. Hrsg. v. Landkreis Northeim. Text von Hans G. Adrian. Fotos von Armin Teschke. Braunschweig 1980.
Literatur: Bertram, Frank: Die Vereinigung der Landkreise Einbeck und Northeim im Rahmen der kommunalen Gebietsreform im Jahre 1974 und die Berichterstattung der lokalen Printmedien, Münster 1997 (unveröff. Magisterarbeit).
Literatur: Gehmlich, Klaus: Wappenbuch für den Landkreis Northeim. Clausthal-Zellerfeld 2001.
Literatur: Kleinwächter, Doris: Der Landkreis Northeim in historischen und aktuellen Karten, in: Niedersachsen 2002. Northeim, S. 76-82.
Literatur: Landkreis Northeim. Landschaft und Natur, Freizeit und Kultur, Wirtschaft und Soziales. Hrsg. in Zsarb. mit der Kreisverwaltung. Red. Eckhard Senger. 3., völlig neue Ausg. Oldenburg 2011. Weitere Literaturhinweise:
Literatur: Amtliches Kreisblatt/ Landkreis Northeim. Northeim 1951-1971.
Literatur: Amtsblatt für den Landkreis Northeim. Northeim 1972ff.
Literatur: In der Hessischen Niedersächsischen Allgemeinen erschien 1990 eine Jubiläumsausgabe zu "100 Jahre Landkreis Northeim".
Literatur: Chronik "125 Jahre Landkreis Northeim" unter landkreis-northeim.de (Stand: 1. Juli 2015)
Literatur: Homepage des Landkreises Northeim (http://www.landkreis-northeim.de ) (Stand: 1. Juli 2015)
Literatur: Landkreis Northeim. Ein Landkreis stellt sich vor. Hrsg. v. Landkreis Northeim. Text von Hans G. Adrian. Fotos von Armin Teschke. Braunschweig 1980.
Literatur: Bertram, Frank: Die Vereinigung der Landkreise Einbeck und Northeim im Rahmen der kommunalen Gebietsreform im Jahre 1974 und die Berichterstattung der lokalen Printmedien, Münster 1997 (unveröff. Magisterarbeit).
Literatur: Gehmlich, Klaus: Wappenbuch für den Landkreis Northeim. Clausthal-Zellerfeld 2001.
Literatur: Kleinwächter, Doris: Der Landkreis Northeim in historischen und aktuellen Karten, in: Niedersachsen 2002. Northeim, S. 76-82.
Literatur: Landkreis Northeim. Landschaft und Natur, Freizeit und Kultur, Wirtschaft und Soziales. Hrsg. in Zsarb. mit der Kreisverwaltung. Red. Eckhard Senger. 3., völlig neue Ausg. Oldenburg 2011. Weitere Literaturhinweise:
Literatur: Amtliches Kreisblatt/ Landkreis Northeim. Northeim 1951-1971.
Literatur: Amtsblatt für den Landkreis Northeim. Northeim 1972ff.
Literatur: In der Hessischen Niedersächsischen Allgemeinen erschien 1990 eine Jubiläumsausgabe zu "100 Jahre Landkreis Northeim".
Literatur: Chronik "125 Jahre Landkreis Northeim" unter landkreis-northeim.de (Stand: 1. Juli 2015)
Literatur: Homepage des Landkreises Northeim (http://www.landkreis-northeim.de ) (Stand: 1. Juli 2015)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ