Stadt Osnabrück - Martinianer Laischaft - Urkunden (Bestand)
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NLA OS, Dep 3 a 6
Nds. Landesarchiv, Abt. Osnabrück (Archivtektonik) >> Gliederung >> 2 Organisationen, Betriebe, Einrichtungen >> 2.2 Verbände und Innungen
1381-1758
Enthält: Überwiegend Liegenschafts- und Rentensachen in und um Osnabrück. – Akten und Amtsbücher (Dep 3b 10/1): 154, 1328-1909: Chronik, Drucksachen ab 1590; Kopiare, Protokolle ab 1422; Verwaltungsakten, Prozeßsachen ab 1549; Rechnungssachen ab 1657.
Geschichte des Bestandsbildners: Gegen Ende des 16. Jahrhunderts schlossen sich die Bürger der Osnabrücker Altstadt in fünf Weidegenossenschaften zusammen, die sich nach den Stadttoren benannten: Heger, Natruper, Hase-, Herrenteichs- und Martinianer Laischaft. Diese wirtschaftlichen Interessenverbände gelangten allmählich in den Besitz der bis dahin von der Stadt verwalteten Feldmark, die unter ihnen aufgeteilt war. Zu deren Bewirtschaftung gehörte neben Meliorationsmaßnahmen auch die Unterhaltung der öffentlichen Wege.
Ab 1882 lösten sich die Laischaften nach und nach auf. Lediglich die Heger Laischaft und die Herrenteichslaischaft bestehen als Interessenverbände fort.
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: leer
Geschichte des Bestandsbildners: Gegen Ende des 16. Jahrhunderts schlossen sich die Bürger der Osnabrücker Altstadt in fünf Weidegenossenschaften zusammen, die sich nach den Stadttoren benannten: Heger, Natruper, Hase-, Herrenteichs- und Martinianer Laischaft. Diese wirtschaftlichen Interessenverbände gelangten allmählich in den Besitz der bis dahin von der Stadt verwalteten Feldmark, die unter ihnen aufgeteilt war. Zu deren Bewirtschaftung gehörte neben Meliorationsmaßnahmen auch die Unterhaltung der öffentlichen Wege.
Ab 1882 lösten sich die Laischaften nach und nach auf. Lediglich die Heger Laischaft und die Herrenteichslaischaft bestehen als Interessenverbände fort.
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: leer
Bestand
Literatur: F. Philippi, Die Osnabrücker Laischaften. Eine wirtschaftsgeschichtliche Studie, Osnabrück 1896. - L. Hoffmeyer, Die Osnabrücker Leischaften, in: Osnabrücker Mitteilungen Band 48, 1926 S. 70-279.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 10:42 MESZ