Bettina-von-Arnim-Archiv: Übernahme, zeitweilige Bearbeitung, Übergabe nach Weimar 1949-1955
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AdK-O 0033
AdK-O Akademie der Künste (Ost)
Akademie der Künste (Ost) >> 02. Direktion >> 02.4. Forschungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Archive, Arbeitsgruppen >> 02.4.4. Archive/Nachlässe
1949 - 1955
Enthält: 1) Korrespondenz des Akademiedirektors Rudolf Engel mit Nico Rost, betr. u.a. - Mitteilung über Präsidiumsbeschluß, die Leitung des Bettina-von-Arnim-Archivs (Schloß Wiepersdorf) an Nico Rost zu übertragen, Dank von Nico Rost und erste konzeptionelle Überlegungen hinsichtlich der Archiv-Bearbeitung, Einstellung von Bibliothekarinnen für die Bearbeitung des Buch-Bestandes, Besuch von Oskar von Arnim in Wiepersdorf, Beginn der Überführung des Archivs nach Berlin (Akademie am Rrobert-Koch-Platz), Aufforderung von Rudolf Engel an Nico Rost, seinen Lebensmittelpunkt vollkommen in die DDR zu verlegen, Juni 1950 - Januar 1951 - überrraschende "Ausreise" von Nico Rost, Vermerk (o.V.) zur Person von Nico Rost, Bemühungen von Nico Rost um die Wiedererlangung seines in Wiepersdorf verbliebenen persönlichen Besitzes, Mai 1951 - Mai 1954 2) Unterlagen zur weiteren Bearbeitung des Bettina-von-Arnim-Archivs , u.a. - Korrespondenz mit Gertrud Meyer-Hepner, der späteren Bearbeiterin des Archivs, u.a. Notiz über ein Gespräch zum Archiv-Arbeitsplan, Mai 1951 - April 1953 - Korrespondenz mit Eduard Zak, betr. Einstellung von Eduard Zak als freier Mitarbeiter des Archivs, Juni 1951 - Vertrag mit dem Fotografen Weitland über die Fotokopierung der Bettina-Briefe, Oktober 1952 - Bericht von Manfred Häckel über geleistete Arbeit im Archiv, April 1953 3) Unterlagen zur Übergabe des Bettina-von-Arnim-Archivs an die Nationalen Forschungs- und Gedenkstätten Weimar, u.a. - Korrespondenz mit dem Ministerium für Volksbildung, u.a. Schreiben von Herbert Volkmann an Arnold Zweig, Angebot zur Übernahme der Bibliothek in Schloß Wiepersdorf, Juni 1950 (handschriftliche Notiz von Arnold Zweig "Mit Dank angenommen. A.Z.") - Korrespondenz mit dem Büro des Förderungsausschusses, betr. Beginn der Überführung der Bettina-Bibliothek nach Berlin, Oktober 1950 - Korrespondenz an das Ministerium für Staatssicherheit (Staatssekretär Erich Mielke), betr. Bemühungen um die Freigabe des persönlichen Besitzes von Nico Rost, August - November 1951 - Korrespondenz mit dem Deutschen Schriftstellerverband (Hanna Kaemmel), betr. Bitte um Unterstützung bei der Klärung der Eigentumsverhältnisse hinsichtlich der Bettina-von-Arnim-Bibliothek, Februar 1953 - Protokoll über die Umsetzung der Bibliothek aus der Arbeitsstätte für Geistesschaffende in Wiepersdorf von der VWR [Verwaltung der Wirtschaftsbetriebe der Regierung der DDR] auf die Akademie der Künste, 14.7.1953 - Bericht von Gertrud Meyer-Hepner "Das Bettina-von-Arnim-Archiv", Erklärungen zum Bestand über die geleistete Ordnungs- und Verzeichnisarbeit, Dezember 1953 - Korrespondenz mit Gertrud Meyer-Hepner, betr. Beginn der Überführung des Archivs nach Weimar, April 1954 - Korrespondenz und Vermerke von Theo Piana, betr. Modalitäten der Archiv-Übergabe (u.a. Frage nach dem Verbleib des Eigentums von Nico Rost), April - Mai 1954 - Korrespondenz mit der Staatlichen Archivverwaltung (Otto Meier), betr. Ausfuhrgenehmigung für das Bettina-von-Arnim-Archiv, Mai 1954 - Korrespondenz mit Helmut Holtzhauer (Nationale Forschungs- und Gedenkstätten Weimar), betr. Auswertung des Bettina-von-Arnim-Archivs, März - April 1955 Darin: - Korrespondenz mit Heinz Mansfeld (Direktor des Mecklenburgischen Landesmuseums Schwerin) und Wilhelm Höcker (Ministerpräsident des Landes Mecklenburg), betr. Übernahme der Bibliothek des ehemaligen Dom-Gymnasiums Güstrow und von Büchern "aus Beständen der Bodenreform" durch die Akademie, Mai 1950 (u.a. Liste der Bücher mit handschriftlichem Vermerk von Arnold Zweig "Ich würde diesen Schatz von einer Bibliothek en bloc aufnehmen. 1.6.50 Zweig"), Mai 1950 - April 1951
Direktion
1 Mappe, 149 Bl., eingef.: Bl. 46/1 Microfilm/-fiche: Fiche 0033
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:05 MEZ
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