Verkauf des halben Gerichts Ropperhausen an Cappel durch Helwig von Gilsa
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Urk. 18, 400
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1370 Apr. 4
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1370-1379
1370 April 4
Ausf. Perg., durch Moder größtenteils zerstört. - Die 4 urspr. anh. Sg. fehlen
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Anno domini 1370 in die sancti Ambrosii episcopi et confessoris
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Helwig von Gilsa, Wäppner, und seine Ehefrau Metze bekunden für sich und ihre Erben, daß sie einträchtig und nach Rat ihrer Freunde Abt und Konvent von Cappel Prämonstratenserordens für bezahlte 400 fl. (guldyn floreny) ihren Teil, nämlich das halbe Gericht zu Ropperhausen (vnser teil daz ist halb daz gerykthe zu Rupergehusin), mit allem Zubehör (a), so wie Helwigs Bruder Werner den anderen Teil des Gerichtes besitzt, verkauft haben. Die Verkäufer verzichten, setzen das Stift in den Besitz ein und leisten das Währschaftsversprechen. Der genannte Bruder Werner von Gilsa erklärt für sich und seine Erben, daß der Kauf mit seinem Einverständnis geschehen sei und gelobt gegenüber Cappel, alle Bestimmungen einzuhalten. Falls das Stift von des Lehens wegen Nachteile erleidet, kann der Kauf in einem halben Jahr gegen Rückgabe der Kaufsumme rückgängig gemacht werden. Auch ist ein Wiederkauf seitens der Verkäufer, wenn sie Cappel im Stift 400 fl. (vier hundirt kleny gudy guldin von goldy vnd gewich) bezahlen, möglich.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (15.Jh.) Ruperehusin. (Inventar 1527) xcvi
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Ausst. (Helwig und Werner), Ritter Ludwig von Momberg (Mumynberg) und Johann von Gleimenhain (Glyminhen) 'dis lengersten'
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 133v; 135r-v, daraus die obigen Angaben ergänzt
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.71, 146, 243
Vermerke (Urkunde): Literatur: Reuling: OL Ziegenhain (wie Nr.2) S.164
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Helwig von Gilsa, Wäppner, und seine Ehefrau Metze bekunden für sich und ihre Erben, daß sie einträchtig und nach Rat ihrer Freunde Abt und Konvent von Cappel Prämonstratenserordens für bezahlte 400 fl. (guldyn floreny) ihren Teil, nämlich das halbe Gericht zu Ropperhausen (vnser teil daz ist halb daz gerykthe zu Rupergehusin), mit allem Zubehör (a), so wie Helwigs Bruder Werner den anderen Teil des Gerichtes besitzt, verkauft haben. Die Verkäufer verzichten, setzen das Stift in den Besitz ein und leisten das Währschaftsversprechen. Der genannte Bruder Werner von Gilsa erklärt für sich und seine Erben, daß der Kauf mit seinem Einverständnis geschehen sei und gelobt gegenüber Cappel, alle Bestimmungen einzuhalten. Falls das Stift von des Lehens wegen Nachteile erleidet, kann der Kauf in einem halben Jahr gegen Rückgabe der Kaufsumme rückgängig gemacht werden. Auch ist ein Wiederkauf seitens der Verkäufer, wenn sie Cappel im Stift 400 fl. (vier hundirt kleny gudy guldin von goldy vnd gewich) bezahlen, möglich.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (15.Jh.) Ruperehusin. (Inventar 1527) xcvi
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Ausst. (Helwig und Werner), Ritter Ludwig von Momberg (Mumynberg) und Johann von Gleimenhain (Glyminhen) 'dis lengersten'
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 133v; 135r-v, daraus die obigen Angaben ergänzt
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.71, 146, 243
Vermerke (Urkunde): Literatur: Reuling: OL Ziegenhain (wie Nr.2) S.164
(a) an dorfin, an wustenungen, acker, holz, felt, wisen, wazsir, vnd weide, guldy zcins vnd gemeinliche allis daz daz wir da han gehat in demy vorgenantin geriethy ...
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
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