Der Edelherr Hermann von Lohn (hon) bekundet, daß er mit dem Edelherrn Ludolf von Steinfurt (Stenvorde) übereingekommen ist, die ihnen beiden erblich zu gleichen Teilen (eque) zugefallene Burg (castrum) Bredevoort (Bredervorth) zu gleichen Kosten durch einen Mauerbau zu befestigen, und zwar Ludolf den nördlichen, Hermann den anderen Teil der Burg. Dazu schenkt der Aussteller Ludolf die Hälfte der Steine der ehemaligen Burg in Stadtlohn (Lon) mit Ausnahme der Steine des Turmes. Keine Seite darf die andere beim Bau übervorteilen. Aufnahme von Freunden in die Burg nur mit Zustimmung der anderen Seite. Zeugen: Herr Heinrich, Pfarrer in Steinfurt, Gottfried de Elen, Simon von Gemen (Gemene), Gottschalk von Rheine (Rene), Rudolf, Vogt de Synderen und sein Bruder A., Gottschalk von Büren (Burin), die Brüder Dietrich und Gottschalk de Bekelo, Gerhard Bulzinc, Dietrich de Mizthe, Arnold de Willen, Heinrich von Havixbeck (Havekesbeke) und Heinrich von Legden (Lecden), Ritter. Actum in gymnasio apud claustrum Varlere.
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Der Edelherr Hermann von Lohn (hon) bekundet, daß er mit dem Edelherrn Ludolf von Steinfurt (Stenvorde) übereingekommen ist, die ihnen beiden erblich zu gleichen Teilen (eque) zugefallene Burg (castrum) Bredevoort (Bredervorth) zu gleichen Kosten durch einen Mauerbau zu befestigen, und zwar Ludolf den nördlichen, Hermann den anderen Teil der Burg. Dazu schenkt der Aussteller Ludolf die Hälfte der Steine der ehemaligen Burg in Stadtlohn (Lon) mit Ausnahme der Steine des Turmes. Keine Seite darf die andere beim Bau übervorteilen. Aufnahme von Freunden in die Burg nur mit Zustimmung der anderen Seite. Zeugen: Herr Heinrich, Pfarrer in Steinfurt, Gottfried de Elen, Simon von Gemen (Gemene), Gottschalk von Rheine (Rene), Rudolf, Vogt de Synderen und sein Bruder A., Gottschalk von Büren (Burin), die Brüder Dietrich und Gottschalk de Bekelo, Gerhard Bulzinc, Dietrich de Mizthe, Arnold de Willen, Heinrich von Havixbeck (Havekesbeke) und Heinrich von Legden (Lecden), Ritter. Actum in gymnasio apud claustrum Varlere.
B 101u, 0 - III Y Nr. 1.
B 101u Domkapitel Münster - Urkunden
Domkapitel Münster - Urkunden >> 51. III Y: Bredevoort, Borculo
1238
Vermerke: 1. Abschrift des Domdekans von 1325 Mai 15 (in vigilia ascensionis Domini), Perg., mit dem falschen Datum 1239, in Urkunde III Y Nr. 1.
2. Insert in Urkunde III Y Nr. 2 von 1247.
3. Insert in Urkunde III Y Nr. 3 von 1247.
Druck: WUB III Nr. 352.
2. Insert in Urkunde III Y Nr. 2 von 1247.
3. Insert in Urkunde III Y Nr. 3 von 1247.
Druck: WUB III Nr. 352.
Urkunde
Nr: III Y Nr. 1.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:16 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.2. Domkapitel (Tektonik)
- Domkapitel Münster (Tektonik)
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- 51. III Y: Bredevoort, Borculo (Gliederung)