Vor den Düsseldorfer Schöffen Peter zum Vorst und Johann Nuwenhuis verkaufen Reinhard Baichman und Cecilia seine Ehefrau dem ehrwürdigen Herrn Peter v
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0-2-0 Rathausarchiv, 0-2-0- 48.0003
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Rathausarchiv >> Urkunden Mittelalter und Frühe Neuzeit
1528 November 29
Regest: Vor den Düsseldorfer Schöffen Peter zum Vorst und Johann Nuwenhuis verkaufen Reinhard Baichman und Cecilia seine Ehefrau dem ehrwürdigen Herrn Peter von Bonna (Bunna) eine jährliche Erbrente von 2 Goldgulden Kurfürstenmünze zu je 26 harten Rader Albus gerechnet, fällig auf S. Andreastag, und verpfänden dafür drei Morgen Busch und Bende gelegen zwischen der Speck und Zoppenbrück (Zobben brüggen), Anrainer Arnt Metzmecher einer-, Zander Kuchenschriever und die Kelnersche Johann Steynges nachgelassene Witwe andererseits, ein Haupt die Beeck, das andere der Flinger Busch, wovon Tylman von Wülfrath (Wulffraide) jährlich einen Malter Roggen erhält, weiter den Appelkamp in der Berlaicken, gerade gegenüber gelegen, drei Morgen groß, Anrainer Christoph, des Schultheißen Sohn, Jan Brentges einer-, der Speckwairt (ein Feld) andererseits; ein Haupt an der Beeck und das andere des Kapitels Hof, gültfrei, endlich 1 1/2 Morgen Artlandes, mit einem Haupt auf den Appelkamp, mit den andern und allen Seiten auf das Kapitels Land zu Flingern (Flyngeren). Wiederlöslich mit 40 Gulden. - Siegler: die beiden Schöffen mit ihren Privatsiegeln und der Aussteller mit "myn eygen scheffendumps segell". Dat.: 1528 uff s. Andreiß avent des hilgen apostels.
Ausfertigung. Pergament. Alle drei Siegel ab.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:49 MEZ
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