Vor Andreas Musbecke, Kleriker der Kölner Diözese und kaiserlicher Notar, bezeugt der Priester Konrad Voege, dass sein verstorbener Verwandter Heinrich Voege, Kölner Domkanoniker, zu seinem Seelenheil für den Bau der Kirche St. Petri zu Dortmund eine jährliche Rente von 12 Schilling Dortmunder Pfennige aus dem jetzt dem Johann Karendriver gehörigen Haus am Westenhellweg gegenüber der Judengasse vermacht hat, und gibt dazu seine Zustimmung.
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Vor Andreas Musbecke, Kleriker der Kölner Diözese und kaiserlicher Notar, bezeugt der Priester Konrad Voege, dass sein verstorbener Verwandter Heinrich Voege, Kölner Domkanoniker, zu seinem Seelenheil für den Bau der Kirche St. Petri zu Dortmund eine jährliche Rente von 12 Schilling Dortmunder Pfennige aus dem jetzt dem Johann Karendriver gehörigen Haus am Westenhellweg gegenüber der Judengasse vermacht hat, und gibt dazu seine Zustimmung.
4.150 Kirchengemeinde Dortmund - St. Petri-Nicolai, 72 (Standort: 10, 501)
Stadtarchiv Dortmund, Best. 212, Nr. 28
4.150 Kirchengemeinde Dortmund - St. Petri-Nicolai Kirchengemeinde Dortmund - St. Petri-Nicolai
Kirchengemeinde Dortmund - St. Petri-Nicolai >> Urkunden
1427 Mai 25
St. Petri-Nicolai-Kirchengemeinde Dortmund: Best. 4.150
Urschrift auf Pergament Notarssignet und Unterfertigung
Urkunden
Regest beiliegend
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:55 MEZ
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