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Appold, Friederike, geb. Chelius, Hof- bzw. Kammersängerin in Darmstadt
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D 12 Großherzoglich-Hessisches Hausarchiv: Kabinettsregistratur
Großherzoglich-Hessisches Hausarchiv: Kabinettsregistratur >> 1 Buchstabe A
1809-[nach 1823]
Enthält: Aufstellung der Kosten für den Unterricht der Friederike Chelius, 1809
Enthält: Gesuch um eine Gehaltszulage, 1813
Enthält: Gesuch um Anpassung ihres Gehaltes in Anbetracht ihrer Verwendung für Konzert und Oper, 1811
Enthält: Dankschreiben für die Ernennung zur Hofsängerin; Gesuch um Erlaubnis, ihren Gesangslehrer in Frankfurt weiter besuchen zu dürfen; Gesuch um Gewährung von Gastauftritten an anderen Theatern, o. D.
Enthält: Gesuch um Überlassung einer Wohnung in Kranichstein, o. D.
Enthält: Quittungen über den Empfang von Geldbeträgen, 1813-1814
Enthält: Auszahlung einer Gehaltszulage an Feist Mayer, 1815
Enthält: Gesuch um Gewährung von Gehaltszulagen und Vorschüssen, 1816-1817
Enthält: Gesuch um Gewährung einer Reisekostenvergütung für den Transport ihres kranken Vaters nach Butzbach, o. D.
Enthält: Gesuch um Gleichstellung ihres Gehaltes zum Einkommen anderer Hofsänger, 1818
Enthält: Beschwerde über die Verweigerung zweier für sie vorgesehenen Plätze im Hoftheater durch den Logendiener, o. D.
Enthält: Ärztliches Attest über die Krankheit Appolds, 1821
Enthält: Gewährung einer Unterstützung, 1821
Enthält: Gesuch um Gewährung einer Reise nach Mannheim, o. D.
Enthält: Gesuch um Überlassung eines ihrem verstorbenen Mann zur Verfügung gestellten Klaviers, nach 1823
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.