Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg Menden (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
SN 143
Stadtarchiv Sankt Augustin (Archivtektonik) >> SN: Sammlungen und Nachlässe
Verwaltungsgeschichte/biographische Angaben: Findbuch: 103 Archiveinheiten (1967-2009)enthält v.a.: Stammesleitung; Aktionen; Mitarbeit in Gremien und Arbeitsgruppen; Jugendförderung Sankt Georg e.V.; Wölflingsmeuten; Jungpfadfindertrupps; Pfadfindertrupps; Roverrunden; Kontakte nach Grantham
Vorwort: 1 BESTANDSGESCHICHTE1.1 ZUGANG IN DAS STADTARCHIVDie Unterlagen der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg Sankt Augustin-Menden e.V. wurden dem Stadtarchiv am 21. März 2018 von Bärbel Schmädtke, weiteren Gruppenleitern und vielen Pfadfindern zur dauerhaften Archivierung übergeben (Accession 1390). Ein Archivvertrag wurde geschlossen.1.2 ORDNUNG UND VERZEICHNUNGDer Bestand enthält 101 Archiveinheiten der Jahre 1967 bis 2009. Er wurde im Mai und Juni 2018 von Michael Korn mittels des Programms Augias-Archiv 9.1 verzeichnet. 1.3 WERTERMITTLUNG UND KASSATIONGemäß Archivvertrag wurden nicht-archivwürdige Informationen datenschutzgerecht vernichtet. Dies waren insbesondere a) allgemeine Druckschriften wie Kataloge, DPSG-Zeitschriften, usw. ohne konkreten Bezug zur DPSG Mendenb) überzählige Mehrfachexemplare von Druckschriften oder kopierte Unterlagenc) Kassenbücher und Beleged) Materialsammlungen (v.a. Zeitungsartikel zu verschiedenen Themen; diejenigen zur NPD und Nationalsozialismus wurden exemplarisch aufgehoben)e) 1 Ordner Seifenkisten AG der DPSG (enthielt ausschließlich allgemeine Rundschreiben, Blankoformulare, Kataloge)1.4 ABGABEN AN ANDERE BESTÄNDE BZW. ARCHIVEAbgaben an andere Archive wurden nicht gemacht. Innerhalb des Stadtarchivs wurden folgende Unterlagen anderen Beständen zugefügt: Soweit Druckschriften für das Stadtarchiv relevant waren, wurden sie in die entsprechenden archivischen Sammlungen überführt: SGF: FestschriftenSGR: gedruckte ReihenwerkeSGD: sonstige einzelne DruckschriftenLose Fotos und Negative wurden in die Fotosammlung BSX verlagert. Diejenigen von der DPSG Menden übernommenen Unterlagen, die nicht für den Stamm Menden, sondern den DPSG Bezirk Sieg entstanden waren, bilden den gesonderten Bestand SN 144. 1.5 ERHALTUNGSZUSTAND, TECHNISCHE BEHANDLUNG UND LAGERUNGDer Erhaltungszustand der Archivalien ist überwiegend gut. Konservatorische Probleme werden langfristig die teils säurehaltigen Papiere sowie die Fotos verursachen. Insbesondere einige Schreiben aus den 1980-er Jahren sind teils schon sehr verblasst (meist Thermopapiere). Größere Restaurierungsmaßnahmen sind derzeit nicht erforderlich.Die Unterlagen werden entmetallisiert und in säurefreie, alterungsbeständige und mit Calciumcarbonat gepufferte Kartons und Mappen umgebettet. 2 ZUR DPSG MENDENFederführend bei der Gründung der DPSG Menden war Bruno Gehrmann. Er trat 1955 der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg bei und rief im selben Jahr in Menden eine eigene Sippe "Adler" ins Leben, die sich jedoch bereits 1956 wieder auflöste. Nach einer Zwischenstation in Mülldorf stieß er zum Stamm Cäsaren/St. Hippolytus Troisdorf. Am 2.8.1960 organisierte er wiederum unter dem Namen "Adler" in Menden eine erste eigene Truppstunde im damaligen Jugendheim, bei der Rektor Helmig einige einführende Worte sprach. Aus diesem Trupp entwickelte sich in den nächsten Jahren ein eigener, von Troisdorf unabhängiger Stamm. Die ersten Jahre bis 1967 hat Bruno Gehrmann in einer umfangreichen und sehr anschaulichen Chronik festgehalten, die im Stadtarchiv den Schwerpunkt des Bestandes "SN 77" bildet. Für eine Gründung der DPSG Menden bereits 1959, wie sie in den beiden Festschriften von 1989 und 1999 wortgleich angegeben ist, findet sich kein Hinweis. In den 1960-ern wurde die Arbeit der DPSG Menden zunehmend politischer, was sich auch in den Namen der Trupps ausdrückte. Statt des "Adlers" waren es Claus Schenk Graf von Stauffenberg oder Robert Kennedy, später Martin Luther King, Alfred Delp, Maksymilian Kolbe, Abraham Lincoln oder Albert Schweitzer, die Pate standen. Die Gruppen waren wie bei der DPSG üblich nach Alter gestaffelt: Wölflinge, Jungpfadfinder, Pfadfinder und Rover. Die Selbständigkeit der einzelnen Trupps war sehr bald groß, was sich auch darin bemerkbar machte, dass diese ihre eigenen Unterlagen führten. Das Gros des hier vorliegenden Bestandes sind Unterlagen dieser Trupps selbst, nicht etwa Unterlagen der Stammesleitung zu den Trupps. Eine wichtige Stellung innerhalb der DPSG Menden gewann ab 1964 die Roverrunde "Claus Graf Schenk von Stauffenberg", die auch mehrfach ein eigenes Jahresprogramm mit Vorträgen, Diskussionsrunden, Ausstellungen, Workshops, Filmabenden und weiteren Aktionen veröffentlichte. Sie blieb zwar immer Teil der DPSG, wurde aber nicht nur intern häufiger als eigenständige Gruppierung wahrgenommen. In den 1970-er Jahren arbeitete die DPSG bzw. die Roverrunde bei Einrichtung und Betrieb der Jugendzentren "Rampe" in Menden bzw. des späteren in Mülldorf mit. Die Roverrunde war es auch, die erste Kontakte nach Grantham knüpfte, aus denen die Städtepartnerschaft mit Sankt Augustin erwuchs. Auch in der Folge gab es regelmäßige internationale Kontakte, insb. nach Grantham und später auch nach Ungarn. In den 1970-er Jahren wurde als Förderverein die "Jugendförderung Sankt Georg e.V. Sankt Augustin-Menden Gemeinnütziger Verein zur Förderung der pädagogischen, seelsorgerischen und sozialen Aufgaben der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg Ortsverband Sankt Augustin-Menden" gegründet. Nach strukturellen inhaltlichen Meinungsverschiedenheiten spaltete sich in den frühen 1980-er Jahren eine Rovergruppe ab, die es unter das Dach des Bundes deutscher Pfadfinder zog, sich jedoch nach einigen Jahren wieder auflöste. Mittlerweile ist die DPSG Menden der älteste noch bestehende Jugendverband in Sankt Augustin. Die Unterlagen der DPSG lagerten nach mehreren Umzügen ab Mitte der 1990-er Jahre im neuen katholischen Kinder- und Jugendzentrum "Hotti" in Menden, von wo sie dem Stadtarchiv übergeben wurden. 3 AUFBAU DES FINDBUCHES3.1 AUFBAU DER ANGABEN ZU DEN JEWEILIGEN ARCHIVEINHEITENDie Angaben zu den einzelnen Archiveinheiten beginnen mit der Signatur (Bestandskürzel "SN 143" sowie laufender Nummer). Ferner wird die jeweilige Laufzeit angegeben. Die Laufzeit der Archiveinheiten umfasst den Zeitraum ihrer Entstehung.Darunter wurde der Titel gesetzt, der den Inhalt der Archiveinheiten wiedergibt.Ergänzt werden die Titel durch folgende Vermerke:Enthält: für die Auflistung des gesamten InhaltsEnthält unter anderem (u.a.): für die Auflistung besonderer EinzelstückeEnthält vor allem (v.a.): für die Auflistung des inhaltlichen Schwerpunkts3.2 NUTZUNG UND SPERRFRISTENDie Benutzung der hinterlegten Archivalien durch Dritte richtet sich laut Archivvertrag nach der Benutzungsordnung des Stadtarchivs Sankt Augustin in ihrer jeweils geltenden Fassung. Die allgemeinen Sperrfristen des Archivgesetzes NRW werden analog angewendet. Daher sind Sachakten 30 Jahre nach Entstehung für die allgemeine Nutzung gesperrt, personenbezogene Unterlagen bis 100 Jahre nach Geburt der Betroffenen. 3.3 ZITIERWEISEZu zitieren sind die Archiveinheiten unter Voranstellung des Archivs mit Angabe der entsprechenden Signatur, z.B. "Stadtarchiv Sankt Augustin, SN 143/3". 3.4 WEITERFÜHRENDE LITERATUR UND ERGÄNZENDE BESTÄNDEInformationen zur DPSG Menden bzw. zu einzelnen Gruppen und Sportlern finden sich in folgenden Beständen des Stadtarchivs: - Nachlass Bruno Gehrmann zur DPSG Menden (SN 077): 5 Archiveinheiten (1955-1968); enthält v.a.: Chroniken des Trupps Adler Menden der DPSG aus den Anfangsjahren- Nachlass Jörg Kourkoulos zur DPSG Menden (SN 102)- DPSG Bezirk Sieg (SN 144)Publikationen der DPSG Menden- St. Georgs Pfadfinder e.V. Menden. Veranstaltungskalender (SGR 11)- Signal (SGR 385)- Heiligenhäuschen "Nos Sumos Tempora" Siegstraße 79. Schrift zur Einsegnung des renovierten Heiligenhäuschens 1989 (SGF 140)- Festschrift 30 Jahre Life DPSG Stamm Menden 1959 bis 1989 (SGF 141)- Festschrift 40 Jahre DPSG Stamm Menden 1999 (SGF 527)Einzelne Archivalien bzw. Informationen sind ferner in folgenden Beständen enthalten: - Plakatsammlung (Archivsignatur SGP)- Bildsammlung (Archivsignatur BS)- Unterlagen von Rats- und Ausschusssitzungen (Archivsignatur PR)- Zeitungen und Presseartikel (Archivsignatur PS)Sankt Augustin, im Juli 2018Michael KornStadtarchivar
Vorwort: 1 BESTANDSGESCHICHTE1.1 ZUGANG IN DAS STADTARCHIVDie Unterlagen der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg Sankt Augustin-Menden e.V. wurden dem Stadtarchiv am 21. März 2018 von Bärbel Schmädtke, weiteren Gruppenleitern und vielen Pfadfindern zur dauerhaften Archivierung übergeben (Accession 1390). Ein Archivvertrag wurde geschlossen.1.2 ORDNUNG UND VERZEICHNUNGDer Bestand enthält 101 Archiveinheiten der Jahre 1967 bis 2009. Er wurde im Mai und Juni 2018 von Michael Korn mittels des Programms Augias-Archiv 9.1 verzeichnet. 1.3 WERTERMITTLUNG UND KASSATIONGemäß Archivvertrag wurden nicht-archivwürdige Informationen datenschutzgerecht vernichtet. Dies waren insbesondere a) allgemeine Druckschriften wie Kataloge, DPSG-Zeitschriften, usw. ohne konkreten Bezug zur DPSG Mendenb) überzählige Mehrfachexemplare von Druckschriften oder kopierte Unterlagenc) Kassenbücher und Beleged) Materialsammlungen (v.a. Zeitungsartikel zu verschiedenen Themen; diejenigen zur NPD und Nationalsozialismus wurden exemplarisch aufgehoben)e) 1 Ordner Seifenkisten AG der DPSG (enthielt ausschließlich allgemeine Rundschreiben, Blankoformulare, Kataloge)1.4 ABGABEN AN ANDERE BESTÄNDE BZW. ARCHIVEAbgaben an andere Archive wurden nicht gemacht. Innerhalb des Stadtarchivs wurden folgende Unterlagen anderen Beständen zugefügt: Soweit Druckschriften für das Stadtarchiv relevant waren, wurden sie in die entsprechenden archivischen Sammlungen überführt: SGF: FestschriftenSGR: gedruckte ReihenwerkeSGD: sonstige einzelne DruckschriftenLose Fotos und Negative wurden in die Fotosammlung BSX verlagert. Diejenigen von der DPSG Menden übernommenen Unterlagen, die nicht für den Stamm Menden, sondern den DPSG Bezirk Sieg entstanden waren, bilden den gesonderten Bestand SN 144. 1.5 ERHALTUNGSZUSTAND, TECHNISCHE BEHANDLUNG UND LAGERUNGDer Erhaltungszustand der Archivalien ist überwiegend gut. Konservatorische Probleme werden langfristig die teils säurehaltigen Papiere sowie die Fotos verursachen. Insbesondere einige Schreiben aus den 1980-er Jahren sind teils schon sehr verblasst (meist Thermopapiere). Größere Restaurierungsmaßnahmen sind derzeit nicht erforderlich.Die Unterlagen werden entmetallisiert und in säurefreie, alterungsbeständige und mit Calciumcarbonat gepufferte Kartons und Mappen umgebettet. 2 ZUR DPSG MENDENFederführend bei der Gründung der DPSG Menden war Bruno Gehrmann. Er trat 1955 der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg bei und rief im selben Jahr in Menden eine eigene Sippe "Adler" ins Leben, die sich jedoch bereits 1956 wieder auflöste. Nach einer Zwischenstation in Mülldorf stieß er zum Stamm Cäsaren/St. Hippolytus Troisdorf. Am 2.8.1960 organisierte er wiederum unter dem Namen "Adler" in Menden eine erste eigene Truppstunde im damaligen Jugendheim, bei der Rektor Helmig einige einführende Worte sprach. Aus diesem Trupp entwickelte sich in den nächsten Jahren ein eigener, von Troisdorf unabhängiger Stamm. Die ersten Jahre bis 1967 hat Bruno Gehrmann in einer umfangreichen und sehr anschaulichen Chronik festgehalten, die im Stadtarchiv den Schwerpunkt des Bestandes "SN 77" bildet. Für eine Gründung der DPSG Menden bereits 1959, wie sie in den beiden Festschriften von 1989 und 1999 wortgleich angegeben ist, findet sich kein Hinweis. In den 1960-ern wurde die Arbeit der DPSG Menden zunehmend politischer, was sich auch in den Namen der Trupps ausdrückte. Statt des "Adlers" waren es Claus Schenk Graf von Stauffenberg oder Robert Kennedy, später Martin Luther King, Alfred Delp, Maksymilian Kolbe, Abraham Lincoln oder Albert Schweitzer, die Pate standen. Die Gruppen waren wie bei der DPSG üblich nach Alter gestaffelt: Wölflinge, Jungpfadfinder, Pfadfinder und Rover. Die Selbständigkeit der einzelnen Trupps war sehr bald groß, was sich auch darin bemerkbar machte, dass diese ihre eigenen Unterlagen führten. Das Gros des hier vorliegenden Bestandes sind Unterlagen dieser Trupps selbst, nicht etwa Unterlagen der Stammesleitung zu den Trupps. Eine wichtige Stellung innerhalb der DPSG Menden gewann ab 1964 die Roverrunde "Claus Graf Schenk von Stauffenberg", die auch mehrfach ein eigenes Jahresprogramm mit Vorträgen, Diskussionsrunden, Ausstellungen, Workshops, Filmabenden und weiteren Aktionen veröffentlichte. Sie blieb zwar immer Teil der DPSG, wurde aber nicht nur intern häufiger als eigenständige Gruppierung wahrgenommen. In den 1970-er Jahren arbeitete die DPSG bzw. die Roverrunde bei Einrichtung und Betrieb der Jugendzentren "Rampe" in Menden bzw. des späteren in Mülldorf mit. Die Roverrunde war es auch, die erste Kontakte nach Grantham knüpfte, aus denen die Städtepartnerschaft mit Sankt Augustin erwuchs. Auch in der Folge gab es regelmäßige internationale Kontakte, insb. nach Grantham und später auch nach Ungarn. In den 1970-er Jahren wurde als Förderverein die "Jugendförderung Sankt Georg e.V. Sankt Augustin-Menden Gemeinnütziger Verein zur Förderung der pädagogischen, seelsorgerischen und sozialen Aufgaben der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg Ortsverband Sankt Augustin-Menden" gegründet. Nach strukturellen inhaltlichen Meinungsverschiedenheiten spaltete sich in den frühen 1980-er Jahren eine Rovergruppe ab, die es unter das Dach des Bundes deutscher Pfadfinder zog, sich jedoch nach einigen Jahren wieder auflöste. Mittlerweile ist die DPSG Menden der älteste noch bestehende Jugendverband in Sankt Augustin. Die Unterlagen der DPSG lagerten nach mehreren Umzügen ab Mitte der 1990-er Jahre im neuen katholischen Kinder- und Jugendzentrum "Hotti" in Menden, von wo sie dem Stadtarchiv übergeben wurden. 3 AUFBAU DES FINDBUCHES3.1 AUFBAU DER ANGABEN ZU DEN JEWEILIGEN ARCHIVEINHEITENDie Angaben zu den einzelnen Archiveinheiten beginnen mit der Signatur (Bestandskürzel "SN 143" sowie laufender Nummer). Ferner wird die jeweilige Laufzeit angegeben. Die Laufzeit der Archiveinheiten umfasst den Zeitraum ihrer Entstehung.Darunter wurde der Titel gesetzt, der den Inhalt der Archiveinheiten wiedergibt.Ergänzt werden die Titel durch folgende Vermerke:Enthält: für die Auflistung des gesamten InhaltsEnthält unter anderem (u.a.): für die Auflistung besonderer EinzelstückeEnthält vor allem (v.a.): für die Auflistung des inhaltlichen Schwerpunkts3.2 NUTZUNG UND SPERRFRISTENDie Benutzung der hinterlegten Archivalien durch Dritte richtet sich laut Archivvertrag nach der Benutzungsordnung des Stadtarchivs Sankt Augustin in ihrer jeweils geltenden Fassung. Die allgemeinen Sperrfristen des Archivgesetzes NRW werden analog angewendet. Daher sind Sachakten 30 Jahre nach Entstehung für die allgemeine Nutzung gesperrt, personenbezogene Unterlagen bis 100 Jahre nach Geburt der Betroffenen. 3.3 ZITIERWEISEZu zitieren sind die Archiveinheiten unter Voranstellung des Archivs mit Angabe der entsprechenden Signatur, z.B. "Stadtarchiv Sankt Augustin, SN 143/3". 3.4 WEITERFÜHRENDE LITERATUR UND ERGÄNZENDE BESTÄNDEInformationen zur DPSG Menden bzw. zu einzelnen Gruppen und Sportlern finden sich in folgenden Beständen des Stadtarchivs: - Nachlass Bruno Gehrmann zur DPSG Menden (SN 077): 5 Archiveinheiten (1955-1968); enthält v.a.: Chroniken des Trupps Adler Menden der DPSG aus den Anfangsjahren- Nachlass Jörg Kourkoulos zur DPSG Menden (SN 102)- DPSG Bezirk Sieg (SN 144)Publikationen der DPSG Menden- St. Georgs Pfadfinder e.V. Menden. Veranstaltungskalender (SGR 11)- Signal (SGR 385)- Heiligenhäuschen "Nos Sumos Tempora" Siegstraße 79. Schrift zur Einsegnung des renovierten Heiligenhäuschens 1989 (SGF 140)- Festschrift 30 Jahre Life DPSG Stamm Menden 1959 bis 1989 (SGF 141)- Festschrift 40 Jahre DPSG Stamm Menden 1999 (SGF 527)Einzelne Archivalien bzw. Informationen sind ferner in folgenden Beständen enthalten: - Plakatsammlung (Archivsignatur SGP)- Bildsammlung (Archivsignatur BS)- Unterlagen von Rats- und Ausschusssitzungen (Archivsignatur PR)- Zeitungen und Presseartikel (Archivsignatur PS)Sankt Augustin, im Juli 2018Michael KornStadtarchivar
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 11:08 MESZ