Urteilsbegründungen der Assessoren am Tribunal
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0082
LAG, Rep. 29 Wismarer Tribunal
Wismarer Tribunal >> 02. Relationen
01.04.1766-30.06.1766
S. Friedrich Wilhelm von Bartholdt, Appellanten, wider Carl Albrecht von Liebeherr, Appellaten. - der Praepositus zu Gingst, Doktor von Aken, contra die Pastoren zu Trent Nestius und Rüllmann, auch den von Platen zu Ventz. - Bürgermeister und Rat der Stadt Greifswald, als Patroni der Kirche zu Gristow, contra den Pastor Balthasar und sämtliche Eingepfarrte des Gristowschen Kirchspiels. - Alterleute der Krämer-Compagnie in Stralsund contra Bürgermeister und Rat daselbst. - Major von Balthasar auf Papendorf contra den Pastor und Provisores der Kirche zu Lassahn. - der kaiserliche Kammerherr von Behr contra den Landrat von Lillieström. - Schlachter Kabitz aus Barth contra den Altermann der Müller daselbst, Krugern. - die verordneten Vormünder des Wachtmeisterschen Sterbhauses contra den Hofgerichtsdirektor von Usedom. - Pfandträger Wodarg zu Großen Ernsthof contra die Bauerschaft zu Cröslin. - Bürgermeister und Rat der Stadt Barth contra den Anwalt und Notar Hardrat. - die Vormünder des Doktors Nallinger nachgelassener Kinder contra den Kaufmann zu Lübeck, Caspar Trendelenburg. - Oberadjutant Christoph Adam von Stedingk contra den bestellten Mandatarium zur Beitreibung der Kedingschen Konkurs-Gelder. - der Ratsverwandte Droysen in Greifswald contra den Magistrum und Diaconum Reimarus. - Lieutenant von Mühlenfels auf Sissow contra des Pensionärs Schröders Witwe zu Bentz et vice versa. - Kammerherr von Platen zu Granskevitz contra den Stralsundischen Krämer-Altermann Hövesch. - Pächter Andreas Masius zu Grubenhagen, suo et uxorio nomine, contra die königliche Akademie zu Greifswald
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:26 MEZ
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