Pfalzgraf Ludwig bei Rhein belehnt den Grafen Bernhard zu Nassau, Herrn zu Beilstein, als Vormund der Junggrafen Johann und Sebastian von Sayn mit der ganzen Grafschaft Sayn, ausgenommen Schloss und Land Freusburg (Freynßperg), mit dem Haus Virneburg, der Grafschaft Solms, die der Graf von Solms von Sayn zu lehen trägt, und mit dem vom Grafen von Wied zu Lehen getragenen Schloss Braunsberg.
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Pfalzgraf Ludwig bei Rhein belehnt den Grafen Bernhard zu Nassau, Herrn zu Beilstein, als Vormund der Junggrafen Johann und Sebastian von Sayn mit der ganzen Grafschaft Sayn, ausgenommen Schloss und Land Freusburg (Freynßperg), mit dem Haus Virneburg, der Grafschaft Solms, die der Graf von Solms von Sayn zu lehen trägt, und mit dem vom Grafen von Wied zu Lehen getragenen Schloss Braunsberg.
340, U 12765 b
340 Grafschaft Sayn-Hachenburg
Grafschaft Sayn-Hachenburg >> Urkunden >> 8 1500 bis 1549 >> 8.3 1521-1530
1530 Dezember 30
Ausfertigung, Pergament, Siegel fehlt. Die Urkunde ist durch Feuer sehr geschädigt.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Colln Freytags nach dem heiligenn christag anno domini millesimo quingentesimo
Vermerke (Urkunde): Siegler: Pfalzgraf Ludwig
Vermerke (Urkunde): Siegler: Pfalzgraf Ludwig
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:06 MESZ