Theater/Rapportbände, Programme, Kritiken (Bestand)
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C 45/III
Stadtarchiv Nürnberg (Archivtektonik) >> Stadtarchiv Nürnberg >> Bestandsgruppe C: Amtliche Provenienzen der bayerischen Zeit >> C 45 - Städtische Bühnen - Theater Nürnberg >> C 45/III - Bühnen - Theater / Rapportbände, Programme, Kritiken
2005 übernahm das StadtAN vom Staatstheater Nürnberg umfangreiche Komplexe von Unterlagen der ehemaligen Städtischen Bühnen bzw. dem Theater Nürnberg und deren Rechtsvorgängern (s. C 45/II (Theater, Personenakten)). Dabei waren die sogenannten "Rapportbände" (gebundene Bühnenrapporte) der Bespielungen durch das Nürnberger Theaterensemble für die Spielzeiten 1919/20 bis 1989/90, die zugehörigen, ebenfalls in Spielzeiten / Spielstätten / Sparten gebundenen Programme bzw. Theaterzettel 1905/06 bis 1942/43 und eine ähnlich gegliederte, zum größten Teil gebundene Zeitungsausschnittsammlung, sogenannte "Kritiken", sowohl mit Pressestimmen zu einzelnen Aufführungen als auch zur Lage, zur Steuerung und zum Zustand der Theaterszene in der Stadt und im Umland allgemein 1923/24 bis 1993.Die genannten Serien enthalten für die jeweilige Laufzeit nahezu lückenlos die entsprechenden Unterlagen zu allen Aufführungen sämtlicher Sparten (Schauspiel, Oper, Operette; Konzerte etc.) in den eigenen Spielstätten (Altes Theater, Neues Theater (später Opernhaus), Lessingtheater, Stadttheater in Fürth, Schauspielhaus, Kammerspiele) und außerhalb (z.B. Katharinenkloster, Erlangen, Bayreuth, Bamberg, Baden-Baden, Weißenburg und andere), Sonderveranstaltungen und Gastspiele fremder Künstler bzw. Ensembles.Die Einheiten wurden umittelbar nach Zugang vorläufig fortlaufend durchnummeriert und in einer Tabelle kurz beschrieben, die entstandene Liste (noch 2005 nach Spielzeiten sortiert) als Titelverzeichnis zur Verfügung gestellt. Eine spätere, auch technische Aufarbeitung ist vorgesehen.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 11:18 MESZ