Bürgermeister und Rat der statt Überlingen entscheiden zwischen hern Jos Halder von Isni, pfisterherre des gotzhuses zuo Salem, in namen und als ain vollmachtig des beruorten gotzhuses, und Hanns Fuleder dem eltern von Bentzenberg wegen des Hofs zu dem Bentzenberg gelegen, den des jetztgenanten Fuleders soene gebuwen haben und wohin auch Hanns Fuleder mit Erlaubnis des Klosters gezogen sei, seinem Sohn "den (hofe) helffen versechen mit buw und andern dingen, damit der Hoff jn dester bessern eren gehalten wurde". Dessenungeachtet sei der Hof heruntergekommen und das Haus verbrannt, weshalb das Kloster die Räumung desselben verlange, wogegen Hanns F. Einsprache erhebt. Da spricht nun das Gericht, "das hern Jos Halder, pfisterherre, obgenantem dem gemelten Hansen F. von wegen des benanten gotzhuses jetz und also bar füir soellich sin vordrung und gerechtikait, so er darzuo vermaint zuo haben, geben und bezahlen sol 2 1/2 Pfund pfennig Überlinger werung.. und uff soelich bezalung... so sol Hanns F. zuo stund an one allez verziehen dem beruorten gotzhus, das gemelt guot rumen, ledig und loss und sy daran ungedrengt sonder sy das besetzen und entsetzen laussen"

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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