Sektionssitzungen: Literatur und Sprachpflege, 1988
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AdK-O 1273
AdK-O Akademie der Künste (Ost)
Akademie der Künste (Ost) >> 05. Sektion / Wissenschaftliche Abteilung Literatur >> 05.1. Tagungen und Sitzungen >> 05.1.3. Sektionssitzungen
1988
Enthält: Protokolle der Sitzungen am - 8.2.: Diskussion zur Vergabe des Heinrich-Mann- und des Lion-Feuchtwanger-Preises; anschließend gemeinsame Sitzung mit der Sektion Darstellende Kunst zum Wirken Bertolt Brechts in der Akademie; Beiträge von Wolfgang Kohlhaase, Werner Mittenzwei, Ernst Schumacher, Peter Hacks, Gerhard Scheumann, Stephan Hermlin, Heiner Müller, Käthe Rülicke-Weiler, Erwin Geschonneck - 11.4.: Informationen über das Anna-Seghers-Stipendium; Peter Hacks stellt sein Projekt "Technik des Dramas" vor; Bericht über "Werkstatt Junge Kunst II"; Vorbereitung der Plenartagung über aktuelle kunstpolitische Fragen; Beiträge von Wolfgang Kohlhaase, Peter Hacks, Christel Berger, Karl Mickel, Günther Rücker, Sebastian Kleinschmidt, Günter de Bruyn, Benito Wogatzki, Waltraud Lewin, Werner Mittenzwei - 23.6.: Informationen über Vorschläge für das Anna-Seghers-Stipendium; Bericht von Robert Weimann über Eindrücke und Erfahrungen hinsichtlich des "Neuen Denkens" in den USA; Vorbereitung des Plenums über aktuelle kunstpolitische Fragen im Juli; Informationen über die letzte Präsidiumsdebatte; Gespräch über die Strategie von "Sinn und Form"; Beiträge von Wolfgang Kohlhaase, Günther Deicke, Robert Weimann, Waltraud Lewin, Ulrich Dietzel - 29.9.: Vortrag von Waldfried Schließer (Hochschule für Ökonomie Berlin-Karlshorst) über neue Probleme der politischen Ökonomie des Sozialismus; Beschluß über Vergabe des Anna-Seghers-Stipendiums; Beiträge von Benito Wogatzki, Peter Hacks, Karl Mickel, Volker Braun, Günter Görlich, Christel Berger - 14.12: Diskussion über Vorschläge zur Verleihung des Nationalpreises (Abstimmung für Günter de Bruyn und Robert Weimann), des Alex-Wedding-Preises (Abstimmung für Maria Seidemann), des F.-C.-Weiskopf-Preises (Abstimmung über Armin Zeißler), des Lion-Feuchtwanger-Preises (Vorschläge für Walter Belz, Elke Erb, Adolf Endler; Abstimmung für Walter Belz) und des Heinrich-Mann-Preises (Vorschläge für Kito Lorenz, Peter Gosse, Wulf Kirsten) anschließend gemeinsame Sitzung mit der Sektion Darstellende Kunst mit Diskussion des Papiers von Robert Weimann "Thesen und Vorschläge. Versuch über Plenar- und Arbeitsthemen der 90er Jahre", dazu auch Schreiben von Peter Hacks; Gespräch zur "Außenseiter-Problematik" in der DDR; Beiträge von Wolfgang Kohlhaase, Waltraud Lewin, Günter de Bruyn, Christa Wolf, Robert Weimann, Günther Deicke, Ernst Schumacher, Werner Mittenzwei, Günter Reisch, Günther Rücker, Gerhard Scheumann, Walter Heynowski
Literatur und Sprachpflege / Sektion
2 Mappen, 253 Bl.;
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:04 MEZ
Hierarchie
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