1460 Apr. 30 (die Mercurii) - Würzburg (in ecclesia maiori) Ludwig von Weyers, Domdekan zu Würzburg, zusammen mit den Dekanen der Stifte zum Hl. Geist in Heidelberg (Heydelburgensis), Sankt Peter zu Wimpfen im Tal (Vallis Wympinensis), beide im Bistum Worms, sowie von St. Peter und Paul in Öhringen (Oringewe) im Bistum Würzburg vom Hl. Stuhl verordneter Richter und Konservator des Zisterzienserordens, beurkundet: Er hat das ihm von Abt und Konvent des Klosters Schöntal vor dem Notar und den Zeugen vorgelegte, wörtlich transsumierte Privileg Papst Innozenz VI. vom 21. Mai 1353 [s. U 28] in Augenschein genommen, geprüft und für einwandfrei befunden. Wegen dringender anderer Geschäfte ernennt er Subdelegierte und beauftragt sie, auf Erfordern von Abt und Konvent des Klosters Schöntal diesem Privileg zur Geltung zu verhelfen. Zum Zeugnis dessen hat er die vorliegende Urkunde durch den Notar unterschreiben lassen und sie besiegelt. - Der Notar Johannes Fabri, Kleriker des Erzbistums Mainz, bezeugt dies alles durch sein Signet und seinen Namen. Zeugen: 1) Johann Schunter (Schontter), Kanonikus des Stifts Neumünster in Würzburg und 2) Berthold Trewttner, Domvikar zu Würzburg (vicario perpetuo prefate ecclesie Herbipolensis) 1467 Apr. 8 (die Mercurii) - Würzburg Auf der Rückseite beurkundet Johannes Greising (Grewsing), Kanoniker am Dom und Generalvikar des Bischofs Rudolf von Würzburg, dass er die Urkunde geprüft und für einwandfrei befunden hat. Er beauftragt den Dekan zu Öhringen (Oringaw), entsprechend dieser Urkunde vorzugehen. Zum Zeugnis dessen hat er dies schreiben und mit seinem Amtssiegel besiegeln lassen und hat es unterschrieben. Ausf. Perg., lat. - an roter Seidenschnur Sg. des Domdekans, besch. - Notariatssignet mit U.: Johannes Fabri - rückseitig Pap.-Sg. und U des Generalvikars - Rv.: Vidimus super conservatorio ordinis Cisterciensis, ubi decanus ecclesie Herbipolensis constituit subdelegatos decanum Heydelbergensem, Winpinensem et decanum in Öringau Lit. zu Johann Schunter: Wendehorst, Bistum Würzburg 4 S. 533.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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