Heinrich von Almsdorf (Alamstorf) verkauft einen Zins von einem dreiviertel Pfund (dry virdunge) große Prager Pfennige, der je zur Hälfte zu Walpurgis und Michaelis fällig ist, mit Gericht und allen dazugehörigen Rechten auf zwei Lehen in Rodenau (Radnov) und Quinau (Quinov) für fünf Schock große Prager Pfennige wiederkäuflich an Johann (Hanke) Plabner, Bürger zu Komotau (Kumathov), und dessen Erben. Der Aussteller verspricht dem Käufer, ihm gegen Ansprüche anderer auf seine Kosten zu dem Zins zu verhelfen. Wenn der Aussteller den Zins für die Verkaufssumme wiederkauft, soll der nächstfolgende Zins noch an Johann [Plabner] fallen. Wenn der Aussteller den Zins nicht zurückkaufen will, sollen dessen Vettern Johann (Hannus) und Hugo dazu berechtigt sein. - Siegel des Ausstellers, des Deutschordenhauses Komotau (auf Bitten des Ausstellers an seinen Herren, den Hauskomtur Heinrich von Czsachwicz zu Komotau) und der genannten Vettern des Ausstellers angekündigt.

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Sächsisches Staatsarchiv
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