Evangelische Kirchengemeinde in Sigmaringen (1853 - 1947)
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 1 T 6-7 Nr. 17
Akten Nr. 16
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 1 T 6-7 Stadtarchiv Sigmaringen: Nachlass Franz Keller, Pädagoge, Heimatkundler (1875-1950)
Stadtarchiv Sigmaringen: Nachlass Franz Keller, Pädagoge, Heimatkundler (1875-1950) >> Kirche, kirchliche Anstalten, Geistliche und kirchliche Vereine
Enthält:
Superintendent Seeliger berichtet, S. 1 - 3, maschinenschriftlich über Gründung der evangelischen Gemeinde durch Pfarrer Jungck 1853 - 1869
1855 Zahl der Evangelischen in 150 hohenzollerischen Orten, zumeist in Hechingen und Sigmaringen 1031; großer Wechsel; zumeist Beamte
29.11.1857 durch König Friedrich Wilhelm IV. erhält Hechingen eine Kirche, die an diesem Tage eingeweiht wurde
14.12.1862 Einweihung der evangelischen Kirche in Sigmaringen; Fürst Karl Anton von Hohenzollern schenkt den Bauplatz
18.8.1865 Kirche und Pfarrhaus gehen in das Eigentum der Gemeinde über
1901 die sterblichen Überreste und der Grabstein von Stadtpfarrer Jungck werden nach der Apsis der Kirche überführt und dort beigesetzt
1869 - 1871 Dr. Oskar Hermes, Pfarrverweser
1871 - 1878 Oberpfarrer Nitzsch Superintendent. 1878 - 1891 Ernst Theodor Hermes; unter ihm wird 1880 nächst der Kirche das Schulhaus (spätere Gemeindehaus) gebaut. Gnadengeschenk des Kaisers, Gammertingen erhält eigenen Pfarrvikar
1891 - 1900 Hans Gollwitz, Superintendent
1900 - 1914 Julius Theobald, Superintendent, verfasst zur Feier des 50jährigen Bestehens evangelischer Gemeinden in Hohenzollern eine Festschrift, mit Fotos (leider vergriffen)
1914 - 1926 Diestel, Superintendent, Höhere Mädchenschule Sigmaringen
1926 - 1947 Seeliger, Superintendent, besorgt im Weltkrieg als Lazarettpfarrer sieben Lazarette - Leiter des Hilfswerks für Heimkehrer und Flüchtlinge - Zusammenarbeit in der Bahnhofmission
Siehe ferner: Evangelische Volksschule, evangelischer Kirchenchor, Akten Nr. 212a [Bestellnummer 240]. Diasporatage in Sigmaringen. Titel der von Superintendent Seeliger in Druck erschienen Schriften werden beigefügt
Superintendent Seeliger berichtet, S. 1 - 3, maschinenschriftlich über Gründung der evangelischen Gemeinde durch Pfarrer Jungck 1853 - 1869
1855 Zahl der Evangelischen in 150 hohenzollerischen Orten, zumeist in Hechingen und Sigmaringen 1031; großer Wechsel; zumeist Beamte
29.11.1857 durch König Friedrich Wilhelm IV. erhält Hechingen eine Kirche, die an diesem Tage eingeweiht wurde
14.12.1862 Einweihung der evangelischen Kirche in Sigmaringen; Fürst Karl Anton von Hohenzollern schenkt den Bauplatz
18.8.1865 Kirche und Pfarrhaus gehen in das Eigentum der Gemeinde über
1901 die sterblichen Überreste und der Grabstein von Stadtpfarrer Jungck werden nach der Apsis der Kirche überführt und dort beigesetzt
1869 - 1871 Dr. Oskar Hermes, Pfarrverweser
1871 - 1878 Oberpfarrer Nitzsch Superintendent. 1878 - 1891 Ernst Theodor Hermes; unter ihm wird 1880 nächst der Kirche das Schulhaus (spätere Gemeindehaus) gebaut. Gnadengeschenk des Kaisers, Gammertingen erhält eigenen Pfarrvikar
1891 - 1900 Hans Gollwitz, Superintendent
1900 - 1914 Julius Theobald, Superintendent, verfasst zur Feier des 50jährigen Bestehens evangelischer Gemeinden in Hohenzollern eine Festschrift, mit Fotos (leider vergriffen)
1914 - 1926 Diestel, Superintendent, Höhere Mädchenschule Sigmaringen
1926 - 1947 Seeliger, Superintendent, besorgt im Weltkrieg als Lazarettpfarrer sieben Lazarette - Leiter des Hilfswerks für Heimkehrer und Flüchtlinge - Zusammenarbeit in der Bahnhofmission
Siehe ferner: Evangelische Volksschule, evangelischer Kirchenchor, Akten Nr. 212a [Bestellnummer 240]. Diasporatage in Sigmaringen. Titel der von Superintendent Seeliger in Druck erschienen Schriften werden beigefügt
Archivale
Diestel, Superintendent; Sigmaringen
Gollwitz, Hans, Superintendent, Sigmaringen
Hermes, Ernst Theodor, Sigmaringen
Hermes, Oskar, Dr., Pfarrverweser, Sigmaringen
Jungck, Ernst, Evangelischer Pfarrer, Sigmaringen
Seeliger, Superintendent, Sigmaringen
Theobald, Julius, Superintendent, Sigmaringen
Gammertingen SIG
Hechingen BL
Hechingen BL; Kirche, evangelische
Sigmaringen SIG; Kirche, evangelische
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:44 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Deposita (ohne FAS - Dep. 39) (Tektonik)
- Stadtarchiv Sigmaringen (Tektonik)
- Nachlässe (Tektonik)
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- Kirche, kirchliche Anstalten, Geistliche und kirchliche Vereine (Gliederung)