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Gesa von Bodenhausen (Budenhusin), Äbtissin des Berges sancti Cyriaci zu Eschwege (Esschinwege), belehnt die Ritter Eckhard von Röhrenfurth (Rorin...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1303 - 1450
1432 März 24
Ausfertigung, Pergament (12,0 x 26,7 cm) mit abhängendem Siegel (Wachs mit Papiertektur, die teilweise fehlt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Dominica die, qua cantatur in ecclesia die quadragesimali oculi mei semper.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Gesa von Bodenhausen (Budenhusin), Äbtissin des Berges sancti Cyriaci zu Eschwege (Esschinwege), belehnt die Ritter Eckhard von Röhrenfurth (Rorinforte) und Hermann (II.) Rydesil und Margarete, Herrn Hermanns Hausfrau, mit der Kemenate zu Berneburg (Berneborg) und mit dem Siedelhof und den Gütern, die dazu gehören, Holz, Feld, Wasser und Weide, wie es Hermann von Berneburg der Junge, des Fritz von Berneburg selbiger Sohn, zu Lehen hatte, nämlich mit einer Hube Landes, gelegen ?kein? Hibetal, die der Blinde von dem Stift zu Lehen hatte. Sie sollen davon jährlich 50 Groschen Erbzins geben - von denen 3 einen ?behemschen? ausmachen - und sollen das Lehen empfangen, so soft es sich ?vorsterbid?
Vermerke (Urkunde): Siegler: Äbtissin Gesa von Bodenhausen Siegelankündigung: "dez disin uffin briff vorsigilt mid unsir Apthie Ingesigil, daz wir hab(e)n an disin briff lasin hengin"
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 475
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.