Klaus Jos d.J. von Wagenbach und Ehefrau Nesa Menerin von Kerlenmoos ("Kerfflimosz") bekennen, daß ihnen Hans Gürtel von Kammerhof und Hans Struß von Götzenweiler ("Gezenwyler") als Vögte und Pfleger von Ursula Rieff, Tochter des ¿Hans Ruff und seiner Ehefrau ¿Greta, ein Gut zu Ippenried für zehn Jahre verliehen haben. Die Eltern hatten das Gut in Hubers Weise als Lehen des Klosters Weingarten inne und bei ihrem Tod die minderjährige Tochter hinterlassen. Die Austeller werden dem Kloster Zins und Hubgeld nach Ausweis des Rodels geben. Nach ihrem Abzug müssen sie Heurichte und Dritteil zurücklassen. Wenn Ursula stirbt, können die Aussteller bis zum Ablauf der zehn Jahre auf dem Gut bleiben.
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Klaus Jos d.J. von Wagenbach und Ehefrau Nesa Menerin von Kerlenmoos ("Kerfflimosz") bekennen, daß ihnen Hans Gürtel von Kammerhof und Hans Struß von Götzenweiler ("Gezenwyler") als Vögte und Pfleger von Ursula Rieff, Tochter des ¿Hans Ruff und seiner Ehefrau ¿Greta, ein Gut zu Ippenried für zehn Jahre verliehen haben. Die Eltern hatten das Gut in Hubers Weise als Lehen des Klosters Weingarten inne und bei ihrem Tod die minderjährige Tochter hinterlassen. Die Austeller werden dem Kloster Zins und Hubgeld nach Ausweis des Rodels geben. Nach ihrem Abzug müssen sie Heurichte und Dritteil zurücklassen. Wenn Ursula stirbt, können die Aussteller bis zum Ablauf der zehn Jahre auf dem Gut bleiben.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III U 367
fasc. 087 n. 02
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III >> Urkunden >> 15. Jahrhundert
1453 Juli 20 (am fritag vor sant Jacobs tag des hailigen zwolffbotten)
16,5 x 36,3 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Altdorf
Aussteller: Klaus Jos d.J. von Wagenbach und Ehefrau Nesa Menerin von Kerlenmoos ("Kerfflimosz")
Empfänger: Hans Gürtel von Kammerhof und Hans Struß von Götzenweiler ("Gezenwyler") als Vögte und Pfleger der Ursula Rieff
Siegler: Konrad Mangolt, Ammann zu Altdorf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. = Rest
Aussteller: Klaus Jos d.J. von Wagenbach und Ehefrau Nesa Menerin von Kerlenmoos ("Kerfflimosz")
Empfänger: Hans Gürtel von Kammerhof und Hans Struß von Götzenweiler ("Gezenwyler") als Vögte und Pfleger der Ursula Rieff
Siegler: Konrad Mangolt, Ammann zu Altdorf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. = Rest
Gürtel, Hans
Jos, Klaus d.J.
Jos, Nesa
Mangolt, Konrad, Ammann
Mener, Nesa
Rieff, Ursula
Ruff, Greta
Ruff, Hans
Strauß, Hans
Altdorf = Weingarten RV
Altdorf = Weingarten RV; Ammann
Götzenweiler : Langnau, Tettnang FN; Einwohner
Ippenried : Bodnegg RV
Kammerhof : Bodnegg RV; Einwohner
Kerlenmoos : Bodnegg RV; Einwohner
Wagenbach = Ober- und Unterwagenbach : Bodnegg RV; Einwohner
Weingarten RV; Kloster
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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