Henrich Gottfried Braun von Schmidtberg und seine Frau Anna Elisabeth von Böselager verkaufen mit Einverständnis des Kf. von Köln als Lehensherrn Franz Adolph von Bönninghausen und dessen Frau Johanna Mechtild von Eickel den zuvor von der verstorbenen Anna Maria von Neuhoff, Witwe des Georg Friedrich Wiltzheimb, bewirtschafteten adligen freien Burgsitz Horhusen an der alten Stadt Marsberg mit zugehörigen Besitzungen und Rechten, die dem Stift jährlich ein Pfund Wachs und den städtischen Armen 18 Groschen einbringen, mit Bezug auf den zu Herdringen am 5. April 1701 geschlossenen Kaufvertrag, quittieren über die bezahlte Kaufsumme und setzen die Käufer unter Zustimmung des Kf. von Köln in den rechtmäßigen Besitz. Die Verkäufer kündigen ihre und ihrer Kinder Petschaftsabdrücke und Unterschriften an. Marsberg
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Henrich Gottfried Braun von Schmidtberg und seine Frau Anna Elisabeth von Böselager verkaufen mit Einverständnis des Kf. von Köln als Lehensherrn Franz Adolph von Bönninghausen und dessen Frau Johanna Mechtild von Eickel den zuvor von der verstorbenen Anna Maria von Neuhoff, Witwe des Georg Friedrich Wiltzheimb, bewirtschafteten adligen freien Burgsitz Horhusen an der alten Stadt Marsberg mit zugehörigen Besitzungen und Rechten, die dem Stift jährlich ein Pfund Wachs und den städtischen Armen 18 Groschen einbringen, mit Bezug auf den zu Herdringen am 5. April 1701 geschlossenen Kaufvertrag, quittieren über die bezahlte Kaufsumme und setzen die Käufer unter Zustimmung des Kf. von Köln in den rechtmäßigen Besitz. Die Verkäufer kündigen ihre und ihrer Kinder Petschaftsabdrücke und Unterschriften an. Marsberg
A 113u, 345
A 113u Propstei Marsberg - Urkunden
Propstei Marsberg - Urkunden >> 1. Urkunden
1701 Juni 14
Vermerke: Ausfertigung, Pergament, Petschaftsabdrücke in rotem Lack, Unterschriften des Hendrich Gottfried Braun von Schmidtberg, der Elisabeth Anna von Böselager, des Wolff Henrich Gottfried Braun von Schmidtberg und der Elisabeth Braun von Schmidtberg. Abschrift um 1715 in Marsberg Akten 17
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:12 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.1. Kölnisches Westfalen (A) (Tektonik)
- 1.1.1. Herzogtum Westfalen (Tektonik)
- 1.1.1.2. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Propstei Marsberg (Tektonik)
- Propstei Marsberg / Urkunden (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)