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Graf Engelbert (Engelbrecht) v. d. Mark und Graf Wilhelm v. Berg und Ravensberg erkennen im Streit zwischen Graf Dietrich v. Limburg und Burchard, Herr zu Broich wegen der "Erfftale, Leengiffte und Patronschopt" der Kirche zu Mülheim a. d. Ruhr für Recht, nachdem beide Parteien ihr Recht mit Brief und Siegel vorgewiesen hatten: Da schon dem verstorbenen Grafen Dietrich v. Limburg, Vater des gleichnamigen gen. Grafen, nach voraufgegangener Auseinandersetzung mit dem gen. Burchard das Streitobjekt im Sühneverfahren zugesprochen worden sei, er und dessen Erben auch seitdem im Besitz der rechten Gewere nicht beeinträchtigt worden seien, wie ihm dieser Graf Dietrich v. Limburg in einem inserierten besiegelten Schreiben, worin noch besonders betont ist, dass die Kirche auf dem Boden von Dietrichs Hof zu Mülheim steht, mitgeteilt habe, solle es auch weiterhin dem Grafen v. Limburg verbleiben, wenn dieser die entsprechenden Beweisstücke mit seinen Leuten vorgelegt habe. Erst dann könne Burchard oder dessen Sohn Dietrich die Rechtmässigkeit des Spruches bestreiten, den er (Graf Engelbert) "mit naemen, mit offenen breven" Heinrichs v. Hardenberg und mit den Eiden Konrads "des luden", Ritter, Bernd v. Witten, Herman Kulnicks (Kuylings) und Hermann v. Lethmathe (Lichmede), Knappen, gefällt habe. Zeugen: Johann v. Berchem, Dietrich v. Wickede, Wilhelm v. d. Hagen, Konrad v. Eller, Engelbrecht Sobbe, Engelbrecht Schirp (Schyrpe), Anton v. Marken (Marchen) und Dietrich v. Husmann (Huysman), Ritter, Randolf Hake v. Herne (van Heerne), Hermann v. Witten, dessen Sohn Herman, Dietrich v. Werminghausen (Werminckhusen), dessen Sohn Konrad, Gerlach v. Westhaus (Westhus), Dietrich v. Lohmar (Luchemer), Dietrich Smend, Evert v. Witten, Herman v. d. Forst, Evert Ovelacker, Wilhelm Dobbe und Goissen von Hattingen (Hathwegge).

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Stadtarchiv Mülheim an der Ruhr
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