Notar Georg Krenckel in Altdorf beurkundet auf Bitte von Georg [Wegelin], Abt zu Weingarten, die Zustellung der Exemtionsprivilegien des Klosters an das österreichische Hofgericht zu Schwaben in Altdorf. Anlaß dafür war die Ladung des Christan Koch zu Öw (=Eyb) auf Antrag des Christan Sorg daselbst vor das Hofgericht wegen eines Balghandels. Ins. Privilegien Karls V. mit Datum Regensburg, 10. Juni 1541, und Rudolfs II. mit Datum Augsburg, 10. September 1582. Die Zustellung erfolgte am 23. Januar an den Landvogteiverwalter Dr. iur. Ambrosius Graf als Hofrichter zu Altdorf auf dem Rathaus.
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Notar Georg Krenckel in Altdorf beurkundet auf Bitte von Georg [Wegelin], Abt zu Weingarten, die Zustellung der Exemtionsprivilegien des Klosters an das österreichische Hofgericht zu Schwaben in Altdorf. Anlaß dafür war die Ladung des Christan Koch zu Öw (=Eyb) auf Antrag des Christan Sorg daselbst vor das Hofgericht wegen eines Balghandels. Ins. Privilegien Karls V. mit Datum Regensburg, 10. Juni 1541, und Rudolfs II. mit Datum Augsburg, 10. September 1582. Die Zustellung erfolgte am 23. Januar an den Landvogteiverwalter Dr. iur. Ambrosius Graf als Hofrichter zu Altdorf auf dem Rathaus.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 294
B 515 U 0294
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden >> Urkunden
1601 Januar 22 (montag welcher war der zween und zweintzigst newen, alten calenders aber zwölfte tag Januarii)
Libell, 12 Bll., 33,5 x 20,5 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Schaden: Deckblatt fleckig
Aussteller: Notar Georg Krenckel in Altdorf
Empfänger: Georg [Wegelin], Abt zu Weingarten
Zeugen: Johann Georg Gemperlin und Joachim Frey, Oberamtmann bzw. Sekretär in Weingarten
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Signet des Ausstellers
Aussteller: Notar Georg Krenckel in Altdorf
Empfänger: Georg [Wegelin], Abt zu Weingarten
Zeugen: Johann Georg Gemperlin und Joachim Frey, Oberamtmann bzw. Sekretär in Weingarten
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Signet des Ausstellers
Frey, Joachim, Sekretär
Gemperlin, Hans Georg; Oberamtmann
Graf, Ambrosius; Jurist, Landvogteiverwalter
Karl V.; Kaiser, 1500-1558
Koch, Christan
Krenckel, Georg, Notar
Sorg, Christan
Wegelin, Georg; Abt von Weingarten
Altdorf = Weingarten RV; Hofgericht
Altdorf = Weingarten RV; Hofrichter
Altdorf = Weingarten RV; Notar
Altdorf = Weingarten RV; Rathaus
Augsburg A
Eyb : Blitzenreute, Fronreute RV; Einwohner
Öw = Eyb : Blitzenreute, Fronreute RV
Schwaben, Hofgericht
Schwaben, Landvogtei; Verwalter
Weingarten RV; Kloster, Oberamtmann
Weingarten RV; Kloster, Privilegien
Weingarten RV; Kloster, Sekretär
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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