Fußartillerieformationen (WK) (Bestand)
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FußAF (WK)
Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs >> 4 Abteilung IV: Kriegsarchiv >> 4.3 Truppenakten (Weltkrieg) >> 4.3.8 Artillerie
1914-1919
Fußartillerieformationen (WK): Die Überlieferung der Fußartillerie (WK) umfasst 13.206 Bestellnummern bzw. 314 lfm und besitzt die offizielle Bestandsbezeichnung BayHStA, Fußartillerieformationen (WK) bzw. die offizielle Bestandssignatur BayHStA, FußAF (WK). In dieser Beständegruppe sind sämtliche Unterlagen der Fußartillerieformationen enthalten, die nicht zum Bestand BayHStA, Artillerie Höhere Stäbe (WK) gehören. Die Bestellnummern entsprechen überwiegend der Reihenfolge der vorgefundenen Ordnung. Als überlieferte Formationen sind hervorzuheben diejenigen der aktiven Fußartillerie, der Reserve-Artillerie, der Landwehr, der Ersatz-Artillerie, des Landsturms, der Garnisonstruppen, der Artillerieparks, der Bespannungsabteilungen, der Werkstätten der Belagerungsartillerie, des Messwesens und der Munitionskolonnen. Die Überlieferung einer jeden Fußartillerieformation (WK) beginnt in der Regel mit Kriegs-tagebüchern und Anlagen dazu (Karten- und Planmaterial, auch Fotografien, Detail-Akten etc.) und endet mit Demobilisierungsunterlagen. Dazwischen befinden sich Rapporte, Löhnungslisten bzw. Besoldungsrapporte, Unterlagen zu den Offizieren und zu der Mannschaft, Berichte und allgemeine Verwaltungsunterlagen (Befehlssammlungen, personenbezogene Einzelfälle, Briefeinlauf-/-auslauf- und Kassenbücher). Die erste Bearbeitung erfuhr der Bestand Fußartillerieformationen (WK) in der Zwischen-kriegszeit. Nach der Formierung wurden die Akten der einzelnen Teilfonds nach einem erkennbaren System geordnet, dann durchnummeriert und in "Bunde" zusammengeschnürt. Die jetzige Nummerierung wurde im Rahmen einer konservatorischen Behandlung des Bestandes (Auflösung der Bunde und Einzellegung, Reinigung und Verpackung der Akten) 2013/2014 begonnen. Aus verschiedenen Gründen konnte der Bestand nur in Abschnitten bearbeitet werden. Die Neuverzeichnung der ersten 11.065 Akten (Nrn. 1-10.109/2) wurde im Jahr 2014 beendet, wobei das zugehörige, hand- und maschinenschriftliche Findmittel im Jahr 2014 im Rahmen eines von der DFG geförderten Projekts unter Anleitung von Dr. Johannes Moosdiele-Hitzler retrokonvertiert wurde, der dann auch zusammen mit Dr. Alexandra Risse M.A. die Prüf- und Korrekturarbeiten durchführte. Die Einzellegung, Reinigung, Verpackung und Neuverzeichnung ab Nr. 10.110 wurde im Februar 2015 von Verena Ott M.A., damals Anwärterin für den Archivdienst in der 3. Qualifikationsebene, bis zur Nr. 10.164 fortgesetzt. Die Nrn. 10.165 bis Nr. 12.340 verzeichnete Thomas Steck, dann führten ab Nr. 12.341 die Anwärter der 2. Qualifikationsebene Lisa Nowak, Friedrich Koch, Lukas Ortner und Patrick Welscher und ab Nr. 12.540 der Praktikant Herr Sommer dies fort. Die Wiederaufnahme der Bestandsarbeit von Nr. 12.631 bis zu deren Abschluss bei Nr. 13.206 erfolgte während der Praktikumsphase im ersten Halbjahr 2019 durch die Anwärterinnen und Anwärter der 3. Qualifikationsebene (Dr. Andreas Hutterer, Benjamin Blumenthal B.Sc., Joachim Friedl M.A., Christopher Pfaffel M.A.) und die Referendarinnen und Referendare der 4. Qualifikationsebene (Andreas Schenker, Julia Oberst, Dr. Hubert Seliger, Ferdinand Sturm, Dr. Katharina Aubele) unter der Betreuung von Heinz-Jürgen Weber. München, 18.9.2019 Heinz-Jürgen Weber / Dr. Johannes Moosdiele-Hitzler
Fußartillerieformationen (WK)
Thomas Steck, Verena Ott u.a.
11119
Bestand
Akten
ger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:05 MESZ