Kaspar Planck zu Edensbach verkauft Georg [Wegelin], Abt zu Weingarten, für 246 fl ein 2 1/2 Jaucharten großes Gesteud oder Holz genannt im Lochbüchel. Es grenzt seitlich bzw. unten an Hölzer des Klosters und des Verkäufers, oben an Kaspar Roth von Edensbach. Die Landvogtei Schwaben hat darauf Steuer, Reise und andere "obrigkeitliche Dienstbarkeiten". Die landvögtischen Untertanen können ein Jahr und einen Tag das Vorkaufsrecht ausüben.
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Kaspar Planck zu Edensbach verkauft Georg [Wegelin], Abt zu Weingarten, für 246 fl ein 2 1/2 Jaucharten großes Gesteud oder Holz genannt im Lochbüchel. Es grenzt seitlich bzw. unten an Hölzer des Klosters und des Verkäufers, oben an Kaspar Roth von Edensbach. Die Landvogtei Schwaben hat darauf Steuer, Reise und andere "obrigkeitliche Dienstbarkeiten". Die landvögtischen Untertanen können ein Jahr und einen Tag das Vorkaufsrecht ausüben.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III U 2003
fasc. 009 n. 05
03645
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III >> Urkunden >> 17. Jahrhundert
1623 Mai 24 (den vierundzwainzigisten tag monats May)
21,3 x 27,2 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Kaspar Planck zu Edensbach
Empfänger: Georg [Wegelin], Abt zu Weingarten
Siegler: Dr. iur. utr. Octavianus Bidermann, vorderösterreichischer Regimentsrat und Verwalter der Landvogtei Schwaben
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. in Holzkapsel
Empfänger: Georg [Wegelin], Abt zu Weingarten
Siegler: Dr. iur. utr. Octavianus Bidermann, vorderösterreichischer Regimentsrat und Verwalter der Landvogtei Schwaben
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. in Holzkapsel
Planck, Kaspar
Roth, Kaspar
Wegelin, Georg; Abt von Weingarten
Edensbach : Waldburg RV; Einwohner
Edensbach : Waldburg RV; Flurstücke
Schwaben, Landvogtei; Verwalter
Vorderösterreich; Regimentsräte
Weingarten RV; Kloster
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ
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