5/11 [Nr. 32a, 32b, 33]: Gesuche des M. Georg Conrad Wagner, Pfarrer zu Steingebronn und Dottingen bzw. zu Unterweissach, Sohn des verst. Kanzlers Wagner, an die Universität um die Leichenrede für seinen Vater und die genaue Vollstreckung seines Testamentes
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UAT 5/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (I)
Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (I) >> 5. Kanzellariat und Propstei (1534-1721) >> Cancellariat und Propstei, Bd. I
1680, 1682, 1686
Enthält: Bl. 178-179v: Mag. Konr. Wagner, Pfarrer in Steingebronn (nur Us. e.) an die Universität, Tübingen 16.11.1680: Sein Vater Tob. Wagner beharrte trotz prof. iur. Ferd. Christoph Harpprechts Widerspruch bis zuletzt darauf, dass dieser vom Rektor bestimmt werde, ihm die statutengemäße orationem solennem in suam excessum zu halten; Bl. 179v: Decr. senatus v. 28.1.1680 (l. 1681): Die Theolog. Fakultät solle einen bestimmen, Burkh. Bardili, Rektor (e.).; Bl. 180-181v: Ders. an die Universität, Tübingen 29.6.1682: Bitte 1) die parentation nach dem Wunsch seines Vaters oder durch einen anderen Senator zu vollziehen 2) das väterliche Testament, das durch die Zulassung seines verstorbenen Bruders D. Tobiae W. Tochter Anna Catharina zur völligen Erbschaft unddurch die Nichtherausgabe der schriftlichen Nota verletzt wurde, zu observieren; Bl. 181v: conclus. 7.8.1682: die Theol. Fakultät muss einen der ihren bestimmen; die Erbsache steht im Protokoll, Joh. Ad. Kurrer, Rektor (e.).; Bl. 182-183v: Ders., jetzt Pfarrer zu Unterweissach, an die Universität, 17.12.1686: Da die parentation seines Vaters unterblieb, bitte er als einziger lebender Sohn den Senat als den Executor Testamenti paterna nochmals, einen Senator damit zu beauftragen; Bl. 183v: lect. in senatu 24.2.1687: erst im Testament nachsehen, wer parentieren solle.; Bl. 184-185v (Nr. 33, aber gehört zu den 32ern): Universität an den Herzog, 13.8.1680: Heut früh starb Kanzler Tob. Wagner; Entwurf.; Enthält auch: (33) Außer Bericht der Universität über seinen Tod (13. Aug. 1680) Bericht wegen eines "Viatikums" für den emeritierten Prof. theol. Dr. Raith. (1680)
Akte
Wagner, Georg Friedrich (geb. um 1630)
Wagner, Tobias (1598-1680)
Raith, Balthasar (1616-1683)
Wagner, Tobias (1598-1680)
Wagner, Georg Friedrich (geb. um 1630)
Cancellariat und Propstei, Bd. I
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:40 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Bc Verwaltungsorgane (Universitätsverwaltung) (Tektonik)
- Bc 2 Universitätssekretariat (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur (15.-19. Jh.) (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (I) (Bestand)
- 5. Kanzellariat und Propstei (1534-1721) (Gliederung)
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