Kollegialschreiben des ausschreibenden Prälaten, Abt Johann Christoph von Weißenau, betr. u. a.: Vertretung des Kollegs in Münster durch P. Adamus Adami, Bezahlung der schwedischen Satisfaktions- und Assignationsgelder, erfolglose Beschwerde des Kollegs beim Kreisdirektorium
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/12 T 3 Nr. 91
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/12 T 3 Marchtal: Reichs-, Kreis- und Kollegialsachen
Marchtal: Reichs-, Kreis- und Kollegialsachen >> I. Circularia 1468-1802
1649
Enthält: Ordonnanzen, Mahnungen, Designationen, Quittungen und Schreiben betr.: Quartier, Lieferungen von Geld, Fourage und Fuhrwerken, Aufbringung der schwedischen Satisfaktions- und Assignationsgelder auf Grund des westfälischen Friedens, Umlage der Friedenskontribution auf Marchtaler Orte, "Evakuation" der Festungen Ehrenbreitstein und Frankenthal, Raitnau'sches Legat. Absender und Aussteller: Ks. Ferdinand III.; die Kreisausschreibenden Bf. Franz Johann von Konstanz und Hz. Eberhard von Württemberg; Magistrat der Stadt Bregenz; Kanzlei der Reichsstadt Biberach; Johann Wolfeld in Biberach; Johann Humell, Oberamtmann des Kl. Marchtal; Kommissar J. Chr. Branz; Otto Freundt, Hofmeister des Obersten Jordan; Proviantverwalter Georg Scholz; Leutnant Dietrich Brandt; Generalleutnant Robert Douglas; Kreiseinnehmer Bartholomäus Cramer und die schwedischen Agenten Johann Lorenz Schwenter und Heinrich Kolb d. J.; Matthias Mezger, Sekretär des Kl. Wengen; Hofmeister Merten Gäll. - Auf der Rückseite eines undatierten "Unmaßgeblichen Entwurfs" die Titelangabe: "Homiliae quadragesimales Hieronymi de la Nuze O.P. tomi quattuor, Antwerpiae impressi sed Francofurti re cudendi" und ein Scherzgedicht über Karthäusermönche. -
Mitteilungsschreiben des Bf. Franz Johann von Konstanz an Abt Johannes [statt richtig: Konrad] von Marchtal über einen durch Hz. Eberhard von Württemberg auf 7. Jan. 1649 nach Ulm einberufenen Kreistag; Kreisausschreiben beider Kreisausschreibenden d.d. 1649 Nov. 13 auf 28. Nov. 1649 nach Ulm; Protokoll über den Verlauf des Kreistags vom 29. Nov. bis 10. Dez.; Auszug aus dem Kreisrezeß d.d. Ulm 1649 Dez. 15
Mitteilungsschreiben des Bf. Franz Johann von Konstanz an Abt Johannes [statt richtig: Konrad] von Marchtal über einen durch Hz. Eberhard von Württemberg auf 7. Jan. 1649 nach Ulm einberufenen Kreistag; Kreisausschreiben beider Kreisausschreibenden d.d. 1649 Nov. 13 auf 28. Nov. 1649 nach Ulm; Protokoll über den Verlauf des Kreistags vom 29. Nov. bis 10. Dez.; Auszug aus dem Kreisrezeß d.d. Ulm 1649 Dez. 15
Archivale
Adami, P. Adamus
Altensumerau)
Brandt, Dietrich
Branz, J. Chr.
Cramer, Bartholomäus
Douglas, Robert
Freundt, Otto
Gäll, Merten
Hummel (Humell, Humel), Johann
Kolb, Heinrich
Marchtal, Äbte von; Johannes II.
Mezger, Matthias
Raitnau, von
Scholz, Georg
Schwenter, Johann Lorenz
Weißenau, Äbte von; Johann Christoph
Wolfeld, Johann
Biberach an der Riß BC; Reichsstadt
Bregenz [A]
Ehrenbreitstein, Koblenz KO; Festung
Frankenthal FT; Festung
Münster MS; Domstift
Obermarchtal UL; Kloster
Ulm UL; Kreistag
Ulm UL; Stift Wengen
Frieden, Westfälischer (1648)
Friedenskontribution
Fuhrwerk, Stellung von
Kreistage
Kreistagsausschreiben
Quartierkosten, -leistungen, -ordnung
Satisfaktionsgelder, schwedische
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:44 MESZ