Karl und Veronica Carstens-Stiftung (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
VKVC
IGM-Archiv (Archivtektonik) >> Homöopathie-Archiv
01.01.1973-31.12.2016
Bestandsbeschreibung: Vorwort
Die Karl und Veronica Carstens-Stiftung fördert die wissenschaftliche Durchdringung von Naturheilkunde und Homöopathie sowie den wissenschaftlichen und ärztlichen Nachwuchs dieser Therapierichtungen. Das langfristige Ziel ist die Integration der Komplementärmedizin in Forschung und Lehre der Schulmedizin. Die Stiftung wurde 1982 durch den damaligen Bundespräsidenten Prof. Dr. Karl Carstens (1914-1992) und seine Frau Dr. med. Veronica Carstens errichtet und hat ihren Sitz in Essen.
Die Stiftung fand durchgehend positive Resonanz in der Öffentlichkeit. Da man aber in einer Stiftung nicht Mitglied werden kann, wurde bereits 1985 der Förderverein ‚Natur und Medizin‘ gegründet. Aus dessen Mitgliedsbeiträgen und Spenden werden die Förderarbeiten finanziert. Die meisten Fördermittel flossen und fließen in die Projekte der klinischen und experimentellen Erforschung von Naturheilverfahren. 1984 begann die Stiftung neben der Förderung wissenschaftlicher Forschungsprojekte auch Lehrprojekte an den Universitäten zu fördern, z.B. die "Arzneipflanzenexkursionen für Mediziner" von Prof. Dr. F.C. Czygan vom Institut für Botanik und Pharmazeutische Biologie der Universität Würzburg. Seitdem werden nicht nur Lehraufträge für Homöopathie und Naturheilkunde unterstützt, sondern auch studentische Arbeitskreise, die sich mit der Komplementärmedizin auseinandersetzen.
Seit ihrer Gründung hat die Carstens-Stiftung mehr als 23 Millionen Euro für die Forschungsförderung von mehr als 550 Einzelprojekten zur Verfügung gestellt (Stand 2008). Hieraus gingen über 700 wissenschaftliche Veröffentlichungen hervor, insgesamt 73 Bücher wurden von der Stiftung publiziert.
Bestandsgeschichte
Die Projektakten der Stiftung wurden dem Institut für Geschichte der Medizin im Dezember 2006 übergeben. Es handelt sich dabei ausschließlich um die Akten abgeschlossener Projekte. Die Klassifikation des Bestandes gliedert sich nach den Projektpartnern. Der Bestand, der noch weiteren Zuwachs erhalten wird, hat einen Umfang von 3 lfd. m. und eine Laufzeit von 1982 – 2001. Er wurde von Nadine Wenzel und Sandra Krischel erschlossen. 2016 ergänzten ein paar wenige persönliche Unterlagen (Nr. 74) von Frau Carstens den Bestand.
Es bestehen keine Benutzungseinschränkungen.
Stuttgart, im Januar 2017
Die Karl und Veronica Carstens-Stiftung fördert die wissenschaftliche Durchdringung von Naturheilkunde und Homöopathie sowie den wissenschaftlichen und ärztlichen Nachwuchs dieser Therapierichtungen. Das langfristige Ziel ist die Integration der Komplementärmedizin in Forschung und Lehre der Schulmedizin. Die Stiftung wurde 1982 durch den damaligen Bundespräsidenten Prof. Dr. Karl Carstens (1914-1992) und seine Frau Dr. med. Veronica Carstens errichtet und hat ihren Sitz in Essen.
Die Stiftung fand durchgehend positive Resonanz in der Öffentlichkeit. Da man aber in einer Stiftung nicht Mitglied werden kann, wurde bereits 1985 der Förderverein ‚Natur und Medizin‘ gegründet. Aus dessen Mitgliedsbeiträgen und Spenden werden die Förderarbeiten finanziert. Die meisten Fördermittel flossen und fließen in die Projekte der klinischen und experimentellen Erforschung von Naturheilverfahren. 1984 begann die Stiftung neben der Förderung wissenschaftlicher Forschungsprojekte auch Lehrprojekte an den Universitäten zu fördern, z.B. die "Arzneipflanzenexkursionen für Mediziner" von Prof. Dr. F.C. Czygan vom Institut für Botanik und Pharmazeutische Biologie der Universität Würzburg. Seitdem werden nicht nur Lehraufträge für Homöopathie und Naturheilkunde unterstützt, sondern auch studentische Arbeitskreise, die sich mit der Komplementärmedizin auseinandersetzen.
Seit ihrer Gründung hat die Carstens-Stiftung mehr als 23 Millionen Euro für die Forschungsförderung von mehr als 550 Einzelprojekten zur Verfügung gestellt (Stand 2008). Hieraus gingen über 700 wissenschaftliche Veröffentlichungen hervor, insgesamt 73 Bücher wurden von der Stiftung publiziert.
Bestandsgeschichte
Die Projektakten der Stiftung wurden dem Institut für Geschichte der Medizin im Dezember 2006 übergeben. Es handelt sich dabei ausschließlich um die Akten abgeschlossener Projekte. Die Klassifikation des Bestandes gliedert sich nach den Projektpartnern. Der Bestand, der noch weiteren Zuwachs erhalten wird, hat einen Umfang von 3 lfd. m. und eine Laufzeit von 1982 – 2001. Er wurde von Nadine Wenzel und Sandra Krischel erschlossen. 2016 ergänzten ein paar wenige persönliche Unterlagen (Nr. 74) von Frau Carstens den Bestand.
Es bestehen keine Benutzungseinschränkungen.
Stuttgart, im Januar 2017
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
22.04.2025, 11:01 MESZ