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Verschiedene Rechnungsbücher (Bestand)
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Landständisches Archiv mit Landtagsarchiv >> Landständisches Archiv
1554-1805
Inhalt und Bewertung
Rechnungsbücher für besondere Anlässe und Aufgaben, für die sich keine längeren Serien bildeten. Der Bestand enthält Abrechnungen über folgende Geschäfte:
Ablösungshilfe (1554-1654), Gülten (Zinsen) für Fruchtkäufe (1563-1564), Türkenhilfe (1566, 1663-1665), Mömpelgarder Brandsteuer (1588), Zehrungen (1607-1632), Anschlagregister für die Ämter (1629), Kontributionen (1632-1652, 1693-1694, 1707-1708), Schwedische Assignationsgelder (1649), Beihilfegelder (1652-1655), 1686-1687), Reichstagsumalge (1652-1653), Neubau der Landschaft (1657-1661), Ausgabendiarium (1658-1659), Kriegspartikular 1665/66, Winterquartiersumlage (1675-1678, 1696-1697), Familien-Steuergeld (1690-1692), Kopfsteuer (1694-1695, 10707-1708), Kriegsprästationen (1689-1699), Admodiationsgelder (1695-1698), Tricesimations-Einnahmen (1707-1724), Fuhr- und Spann-Liquidations (1734-1735), Militärgelder (1763-1764), Geldlieferungen (1793-1797), Landmiliz-Rechnungen (1794-1796), Ökonomie-Rechnungen (1799-1800), Wechselbücher (1799-1801), Aversionsgelder (1796-1801), Ordinarie-Steuern (1799-1805), Vermögenssteuern (1800-1802).
Frühere Signatur: LE Sonderreihe
Vorbemerkung: Zur Geschichte der altwürttembergischen Landschaft und des Landtagsarchivs kann sowohl auf die Einleitung in der "Übersicht über die Bestände des Hauptstaatsarchivs Stuttgart, Sonderbestände", bearbeitet von Hans-Martin Maurer u. a., Stuttgart 1980, S. 161-170, als auch auf die Vorbemerkung von Peter Rückert im Bestandsrepertorium L 6 Materienregistratur des landständischen Archivs, Stuttgart 1997, S. 5-8, verwiesen werden. Um das Repertorium L 13 Verschiedene Rechnungsbücher auch im Internet (1) zur Verfügung stellen zu können, hat der Praktikant Steffen Leins in der Woche vom 18. bis 22. September 2006 das bisherige maschinenschriftliche Kurzverzeichnis von Karl Otto Müller unter Anleitung der Unterzeichneten überprüft und unter Anwendung des Computerprogramms Scope neu eingegeben. Der Bestand L 13 Verschiedene Rechnungsbücher gehört zu einer besonderen Beständegruppe, welche mit der Serie der Einnehmereirechnungen (L 10), den Beilagen dazu (L 11) und den Besonderen Rechnungsserien (L 12) die Rechnungsregistratur des Landtagsarchivs bilden. (2) Die Signatur des Bestandes lautete nach der Gesamtübersicht von Karl Otto Müller von 1937: LE. (3) Die chronologische Gliederung des Bestandes von K.O. Müller wurde aus pragmatischen Gründen im wesentlichen beibehalten, die Bände jedoch erstmals durchnummeriert (Bd. 1-81). Zur Ermittlung sachlich zusammengehöriger Bände wurde ein Index angefügt. L 13 umfasst ca. 2,50 lfd. m. Das seitherige Kurzverzeichnis von K.O. Müller wurde dem Bestand L 100 Ältere Archivbehelfe zugewiesen. Stuttgart, im November 2006 Christine Bührlen-Grabinger
Anmerkungen: (1) http://www.la-bw.de (2) Vgl. die Übersicht über die Bestände des Hauptstaatsarchivs Stuttgart, Sonderbestände, S. 169 (3) Gesamtübersicht über die Bestände der staatlichen Archive Württembergs in planmäßiger Einteilung, bearbeitet von Karl Otto Müller, Stuttgart 1937, S. 218
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.