Vor dem weltlichen Richter Johan von Nesen übergibt Henne Gerung zu Erbe Clas Blumen, Meister des Spitals zum hl. Geist am Rhein, "zu behalden dem altare der da steet und von nuwem gestiftet und gemacht ist [...] und der da gewiet ist in ere unser lieben frauwen, sant Anthonius, sant Jostes und sant Katherinen", und dem Altarvikar, 1 Pfd. Heller Ewiggült, fällig je zur Hälfte auf Johanni Ev. und B. aus dem Haus "in des Aptes gasse ane ein hus off dem orte an der Fheren [Rückvermerk 15. Jh. "Fheren", 16. Jh. "Fern", 17. Jh. "Scharn"!] porten zuschen Georgen und Bertsch Hillen, und ist genant zum alden Heinriche" - zinst 15 junge Heller und 1/2 Kappen St. Alban. Festgesetzte Pön: 20 fl. Zeugen: Johan Wonnecke und Heinz von Limburg, des Richters Diener. "Und geschach 1391 off den nesthen mitwochen nach sant Johans dage als er entheubtiget wart."
Vollständigen Titel anzeigen
Vor dem weltlichen Richter Johan von Nesen übergibt Henne Gerung zu Erbe Clas Blumen, Meister des Spitals zum hl. Geist am Rhein, "zu behalden dem altare der da steet und von nuwem gestiftet und gemacht ist [...] und der da gewiet ist in ere unser lieben frauwen, sant Anthonius, sant Jostes und sant Katherinen", und dem Altarvikar, 1 Pfd. Heller Ewiggült, fällig je zur Hälfte auf Johanni Ev. und B. aus dem Haus "in des Aptes gasse ane ein hus off dem orte an der Fheren [Rückvermerk 15. Jh. "Fheren", 16. Jh. "Fern", 17. Jh. "Scharn"!] porten zuschen Georgen und Bertsch Hillen, und ist genant zum alden Heinriche" - zinst 15 junge Heller und 1/2 Kappen St. Alban. Festgesetzte Pön: 20 fl. Zeugen: Johan Wonnecke und Heinz von Limburg, des Richters Diener. "Und geschach 1391 off den nesthen mitwochen nach sant Johans dage als er entheubtiget wart."
U / 1391 August 30 (in U / 1391 September 2)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
30.08.1391
Heiliggeistspital Mainz
Enthalten in Eidbesagung U / 1391 September 2.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ