Oberamtsberichte, Bd. 13
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50009 Oberamt/Oberamtsregierung, Nr. 457 (Zu benutzen im Staatsfilialarchiv Bautzen)
50009 Oberamt/Oberamtsregierung
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1735
Enthält u. a.: Unregelmäßigkeiten bei der Verteilung der Mättigschen Stiftungsstipendien in Bautzen (Bl. 1-11).- Appellation des wendischen [sorbischen] Diakons Pech in Bautzen gegen die Konzession für den Buchführer Richter zur Herausgabe einer wendischen [sorbischen] Übersetzung (Bl. 12-17).- Änderung der Artikel der Priester-, Witwen- und Waisensozietät (Bl. 33-39).- Widerspruch gegen Schutzgerechtigkeit des Kammerprokurators (Bl. 40-44).- Ablehnung des Aufnahmeersuchens des Kaufmanns Lux durch die Löbauer Kaufmannssozietät (Bl. 45-56).- Gerichtsherrschaft im Kirchspiel Cunewalde gegen das Domstift St. Petri Bautzen wegen der Besetzung der Schulmeisterstelle (Bl. 57-66).- Seidenkrämer und Gewürzkrämer in Zittau gegen J. G. Arnold, Spitzkrämer wegen des Verkaufs von Gewürzen (Bl. 80-85).- Domkapitel gegen die Bauern in Nimschütz wegen der Dienste (Bl. 95-97).- Chr. Lossa auf Nostitz gegen die Bauern in Ebersbach (b. Görlitz) wegen der Stadtfuhren und Zechfuhren (Bl. 108-109).- Rat zu Löbau gegen die Herrschaft auf Wendischcunnersdorf wegen des Bierschanks (Bl. 116-121).- Carl Acoluth, Apotheker in Zittau gegen Johann Gneuß, Kramer wegen des Verkaufs von Apothekerwaren (Bl. 116-121).- Gesuch um Ausdehnung der Privilegien der Apotheke in Zittau (Bl. 126-133).- Konzessionsgesuch zur Weiterbetreibung eines Materialhandels und Spezereihandels in Zittau (Bl. 138-143).- Differenzen über den Bierschank in Mitteldaubitz (Bl. 156-161).- Rat zu Bautzen gegen das Domkapitel wegen der Erweiterung des katholischen Chores in der Petrikirche (Bl. 172).- Gerichtsherrschaft auf Wehrsdorf gegen Hans Hermann und Genossen wegen der Rückkehr der nach Callenberg entwichenen Untertanen (Bl. 180-184).- von Götz, Hohenbocka gegen von Hoym, Guteborn wegen der Hutung in den sogenannten Roberkauppen bei Schwarzbach (Bl. 191-192).- Handwerk der Posamentierer gegen J. H. Hermann, Ältester des Handwerks wegen der Aufgabe der Handwerkskonzession auf Grund der Übernahme eines Brauhofes (Bl. 194-201).- Lehnsangelegenheiten der Kunkellehngüter Krinitz und Uebigau (Bl. 206-207).- Auspfändung der Bauern Klammer und Noack aus Sabrodt wegen Verweigerung der Hofedienste statt Zahlung eines Dienstgeldes (Bl. 241-243).- Naso-Rosenhainische Stiftung in Zittau (Bl. 265-272).- Seeliger aus Oberoderwitz gegen von Kanitz auf Hainewalde wegen der Appellation gegen die vorgegebene Subhastation [Zwangsversteigerung] (Bl. 276-279).- Rat zu Zittau gegen die Bäcker und Mehlhändler in Eibau wegen des Mahlzwangs (Bl. 280-285).- Reparatur der Stadtmauer an der Nikolaikirchen-Ruine in Bautzen (Bl. 316-322).
Oberamt
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:29 MEZ
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