Konrad Senft, Schultheiß zu Hall, bekundet das Gerichtsurteil in der Klage des Abts Ehrenfried [von Vellberg] von Comburg gegen die Brüder Hans, Bürger zu Hall, und Peter Beischein zu Gelbingen auf Zahlung eines Handlohns (uffrichtunge) für ihr Erblehen, ein Fischwasser im Kocher zu Gelbingen: Nach dem Einwand der Beklagten, Handlohn sei nie gegeben worden, und der Vorlegung eines Lehnbriefes des Abtes Erkinger [Veldner] für Peter Wittich, Eberhard Gottfried und Heinrich Geyersberg (Gyersperg), Bürger zu Hall, von 1385 Apr. 22 (Sa vor Gregorientag) [U 378], in dem kein Handlohn erwähnt wird, und dem Vorbringen des Klägers, es sei früher nicht üblich gewesen, den Handlohn in den Lehnsbrief aufzunehmen, er sei aber Landesrecht, legte das Gericht nach einem Bedenken von dreimal 14 Tagen und drei Tagen dem Abt den Eid auf, das Gotteshaus habe diese Gerechtigkeit auf dem Fischwasser überkommen, den dieser schwört; Richter: Hans Veldner gen. Geyer, Götz von Bachenstein d.J., Jörg Wunhart, Hans Ammann, Peter Meyer, Michael Schletz, Konrad von Rinderbach, Eberhard Nagel (Näglin), Hans Halberg.
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