Dr. iur. Gall Hager zu Überlingen und Georg Klöckler, Landrichter in Schwaben, vergleichen als Kommissare des Erzherzogs Ferdinand von Österreich in Streit zwischen Johann [IV.] Christoph [Raitner], Abt, und Konvent zu Weingarten einerseits, Paul von Appetshofen, Verwalter der Landvogtei Schwaben andererseits. Der Vergleich betrifft Abmarkungen und Untergänge bei Weingartener Gütern in der Landvogtei, Leibeigene auf Klostergütern, Ladung von Insassen der Landvogtei vor das klösterliche Brudergericht, Heiligenrechnungen sowie die Beurkundung von Teilbriefen, Mannrechten und anderem, Sterbfallabgaben.
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Dr. iur. Gall Hager zu Überlingen und Georg Klöckler, Landrichter in Schwaben, vergleichen als Kommissare des Erzherzogs Ferdinand von Österreich in Streit zwischen Johann [IV.] Christoph [Raitner], Abt, und Konvent zu Weingarten einerseits, Paul von Appetshofen, Verwalter der Landvogtei Schwaben andererseits. Der Vergleich betrifft Abmarkungen und Untergänge bei Weingartener Gütern in der Landvogtei, Leibeigene auf Klostergütern, Ladung von Insassen der Landvogtei vor das klösterliche Brudergericht, Heiligenrechnungen sowie die Beurkundung von Teilbriefen, Mannrechten und anderem, Sterbfallabgaben.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 290
B 515 U 0290
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden >> Urkunden
1577 Juli 2 (zinßtags den andern July)
Libell, 6 Bll., 35,7 x 29,7 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Schaden: Pergament etwas fleckig
Ausstellungsort: Kloster Weingarten
Aussteller: Dr. iur. Gall Hager zu Überlingen und Georg Klöckler, Landrichter in Schwaben, als Kommissare des Erzherzogs Ferdinand von Österreich
Empfänger: Paul von Appetshofen, Verwalter der Landvogtei Schwaben
Siegler: Aussteller, Abt und Konvent von Weingarten, Landvogteiverwalter
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 5 S. in Holzkapsel
Ausstellungsort: Kloster Weingarten
Aussteller: Dr. iur. Gall Hager zu Überlingen und Georg Klöckler, Landrichter in Schwaben, als Kommissare des Erzherzogs Ferdinand von Österreich
Empfänger: Paul von Appetshofen, Verwalter der Landvogtei Schwaben
Siegler: Aussteller, Abt und Konvent von Weingarten, Landvogteiverwalter
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 5 S. in Holzkapsel
Appetshofen, Paul von; Landvogteiverwalter
Hager, Gall, Dr. iur.
Klöckler, Georg; Landrichter
Raitner, Johann IV. Christoph; Abt von Weingarten, -1586
Weingarten, Johann IV. Raitner; Abt
Schwaben, Landrichter
Schwaben, Landvogtei; Verwalter
Schwaben, Landvogtei; Weingartener Gotteshausleute, Todfälle
Überlingen FN; Einwohner
Weingarten RV; Kloster
Weingarten RV; Kloster, Abt und Konvent
Weingarten RV; Kloster, Brudergericht
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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