[S 1] 10 Frauen für Lemgo (Kulturinitiative) (Bestand)
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10 V 61
Stadtarchiv Lemgo (Archivtektonik) >> Private Organisationen, Vereine und Parteien
Verwaltungsgeschichte/biographische Angaben: Zu den Inhalten des Bestandes - siehe linke Seite.
Vorwort: Geschichte
Die bis heute (2022) bestehende Kulturinitiative "Frauen für Lemgo" wurde 1996, v. .a auf Anregung und Initiative der Lemgoerin Teda Wellmer, gegründet, nicht zuletzt auch als Reaktion auf die damaligen Sparmaßnahmen in den öffentlichen (kommunalen) Haushalten, um auch weiterhin kulturelle Angebote und Kulturarbeit möglich zu machen.
Neben der Ideengeberin Teda Wellmer fanden sich Marie Rudolph, Erika Günther, Helga Eitner, Margarete Bäßler, Goldi Pahmeier und Beate Ehlers zusammen und bildeten den ursprünglichen Kern der Kulturinitiative. Eine Garage bei der Familie Wellmer wurde als Lager hergerichtet, um dort die gesammelten und abgegebenen Flohmarktartikel zu lagern, um sie dann später öffentlich im Ballhauskeller am Lemgoer Marktplatz zu verkaufen, . Die dabei erzeugten Einnahmen wurden in den folgenden Jahren für gezielte Kultur-Projekte und teilweise auch soziale Belange in der Stadt eingesetzt. Daneben wurde auch ein Kochbuch mit eingesandten und überlassenen Rezepten (u. a. auch von Alfred Biolek) entwickelt, dessen Verkaufserlös auch wieder als Spenden ausgegeben wurden. 2000 folgte das Postkartenbuch "Blumen und Grüße aus Lemgo". Unterstützt wurde durch die Kulturinitiative auch das jährliche sog. Hanse-Frühstück im Mai auf dem Marktplatz.
Der vorliegende Bestand bietet einen guten Überblick über die Aktivitäten und das Engagement der Frauen für Lemgo zwischen 1996 und 2015. Im Mai 2015 löste sich die ursprüngliche Gruppe der Frauen um Teda Wellmer auf und eine neue Generation von Frauen "Neue Frauen für Lemgo" übernahm die Aufgabe der Kulturförderung.
Die Frauen für Lemgo sind seit 2007 Träger des Lemgoer Stadtsiegels. Teda Wellmer wurde u. a. auch für ihr Engagement bei den Frauen für Lemgo 2009 das Bundesverdienstkreuz verliehen.
Inhalt des Bestandes
Der bestand umfasst v. a. Zeitungsberichte über die Aktivitäten der Kulturinitiative, daneben aber auch Redeentwürfe, Schreiben, Fotoaufnahmen, Pressemitteilungen, Faltblätter und weitere Aufzeichnungen. Die üblichen Vereinsunterlagen (wie Vorstandsprotokolle oder Niederschriften der Mitgliederversammlungen) sind nicht enthalten, da es sich nicht um einen eingetragenen Verein handelt.
Das 2016 durch Teda Wellmer an das Stadtarchiv Lemgo abgegebene Material wurde in seiner Entstehungsform chronologisch bzw. jahrgangsweise geführt. Diese Struktur ist im Archiv nicht beibehalten worden, sondern es wurden sachthematische Zusammenhänge in einzelnen Mappen gebildet, was die Nutzung des Bestandes erleichtern soll. Aus Gründen der Bestandserhaltung wurden die Zeitungsausschnitte auf Papier umkopiert und die Originale entsorgt.
Gronemeier, Oeben
Lemgo, den 11.05.2021
Vorwort: Geschichte
Die bis heute (2022) bestehende Kulturinitiative "Frauen für Lemgo" wurde 1996, v. .a auf Anregung und Initiative der Lemgoerin Teda Wellmer, gegründet, nicht zuletzt auch als Reaktion auf die damaligen Sparmaßnahmen in den öffentlichen (kommunalen) Haushalten, um auch weiterhin kulturelle Angebote und Kulturarbeit möglich zu machen.
Neben der Ideengeberin Teda Wellmer fanden sich Marie Rudolph, Erika Günther, Helga Eitner, Margarete Bäßler, Goldi Pahmeier und Beate Ehlers zusammen und bildeten den ursprünglichen Kern der Kulturinitiative. Eine Garage bei der Familie Wellmer wurde als Lager hergerichtet, um dort die gesammelten und abgegebenen Flohmarktartikel zu lagern, um sie dann später öffentlich im Ballhauskeller am Lemgoer Marktplatz zu verkaufen, . Die dabei erzeugten Einnahmen wurden in den folgenden Jahren für gezielte Kultur-Projekte und teilweise auch soziale Belange in der Stadt eingesetzt. Daneben wurde auch ein Kochbuch mit eingesandten und überlassenen Rezepten (u. a. auch von Alfred Biolek) entwickelt, dessen Verkaufserlös auch wieder als Spenden ausgegeben wurden. 2000 folgte das Postkartenbuch "Blumen und Grüße aus Lemgo". Unterstützt wurde durch die Kulturinitiative auch das jährliche sog. Hanse-Frühstück im Mai auf dem Marktplatz.
Der vorliegende Bestand bietet einen guten Überblick über die Aktivitäten und das Engagement der Frauen für Lemgo zwischen 1996 und 2015. Im Mai 2015 löste sich die ursprüngliche Gruppe der Frauen um Teda Wellmer auf und eine neue Generation von Frauen "Neue Frauen für Lemgo" übernahm die Aufgabe der Kulturförderung.
Die Frauen für Lemgo sind seit 2007 Träger des Lemgoer Stadtsiegels. Teda Wellmer wurde u. a. auch für ihr Engagement bei den Frauen für Lemgo 2009 das Bundesverdienstkreuz verliehen.
Inhalt des Bestandes
Der bestand umfasst v. a. Zeitungsberichte über die Aktivitäten der Kulturinitiative, daneben aber auch Redeentwürfe, Schreiben, Fotoaufnahmen, Pressemitteilungen, Faltblätter und weitere Aufzeichnungen. Die üblichen Vereinsunterlagen (wie Vorstandsprotokolle oder Niederschriften der Mitgliederversammlungen) sind nicht enthalten, da es sich nicht um einen eingetragenen Verein handelt.
Das 2016 durch Teda Wellmer an das Stadtarchiv Lemgo abgegebene Material wurde in seiner Entstehungsform chronologisch bzw. jahrgangsweise geführt. Diese Struktur ist im Archiv nicht beibehalten worden, sondern es wurden sachthematische Zusammenhänge in einzelnen Mappen gebildet, was die Nutzung des Bestandes erleichtern soll. Aus Gründen der Bestandserhaltung wurden die Zeitungsausschnitte auf Papier umkopiert und die Originale entsorgt.
Gronemeier, Oeben
Lemgo, den 11.05.2021
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ