Pfaff Berthold der Esel, Frühmessner zu Binsdorf, vermacht mit Erlaubnis des Grafen Friedrich von Zollern d. J. von Schalksburg und der Stadt Binsdorf sein Haus und seinen Hof an die Frühmesse daselbst unter der Bedingung, dass der Frühmessner selbdritt, worunter der Leutpriester von Binsdorf seine Jahrzeit begehen solle und dass der Klause daselbst 3 Schilling jährlich verabreicht werden
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Pfaff Berthold der Esel, Frühmessner zu Binsdorf, vermacht mit Erlaubnis des Grafen Friedrich von Zollern d. J. von Schalksburg und der Stadt Binsdorf sein Haus und seinen Hof an die Frühmesse daselbst unter der Bedingung, dass der Frühmessner selbdritt, worunter der Leutpriester von Binsdorf seine Jahrzeit begehen solle und dass der Klause daselbst 3 Schilling jährlich verabreicht werden
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 372 U 13
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 372 Binsdorf, Frauenklause, Pfarrei, Lorettokapelle
Binsdorf, Frauenklause, Pfarrei, Lorettokapelle >> Urkunden
1362 März 3 (Donnerstag nach St. Matthias)
13,5 x 31,1 (Höhe x Breite)
Urkunden
Siegler: Der Aussteller; Graf Friedrich von Zollern
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Siegel, abgegangen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Siegel, abgegangen
Esel, Berthold; Frühmesser, ca. 14. Jh.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:30 MEZ
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