Betreuung der durch Kriegsmaßnahmen betroffenen evangelischen Kirchenmitglieder und -gemeinden
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6HA 001 Generalsuperintendent Ernst Stoltenhoff, 6HA 001 (Generalsuperintendent Ernst Stoltenhoff), 323
6HA 001 Generalsuperintendent Ernst Stoltenhoff Generalsuperintendent Ernst Stoltenhoff
Generalsuperintendent Ernst Stoltenhoff >> Liebes- und Fürsorgetätigkeit, Kulturelles Leben
1939-1948
Enthält: Bericht aus der Arbeit in den christlichen Kreisen der Gefangenenlager in russischer Kriegsgefangenschaft vom Mai 1945 bis November 1947; Bericht aus der Arbeit an den Ostvertriebenen; Liste der Ostpfarrer vom 01.02.1946; die Gemeinde Mayen nach der Katastrophe vom 02.01.1945 und ihr Wiederaufbau; Kirchliche Ostnachrichten vom 10.10.1945; Liste der im Kriegsgefangenenlager Lintorf internierten evangelischen Pfarrer; Arbeitsbericht über den Dienst an den evangelischen Umquartierten im Allgäu vom 10.01. bis 31.03.1945; vierter Bericht über die Bemühungen des Rheinischen Provinzial-Ausschusses für Innere Mission um Vermittlung der seelsorgerischen Betreuung der durch die erweiterte Kinderlandverschickung untergebrachten Kinder (15.11.1943); KLV-Lager in Bayern, Nassau-Hessen, Sachsen, Württemberg, im Sudetengau, in der Ostmark, in Böhmen-Mähren, in Baden, in denen rheinische Kinder untergebracht sind; Bericht über Fliegerschäden an kirchlichen Gebäuden in Essen-Borbeck
Stoltenhoff, Ernst Dr. Generalsuperintendent der Rheinprovinz
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:18 MEZ