Strassmann, Prof. Dr. Erwin (Leutnant) (Bestand)
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BArch N 896
call number: N 896
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe >> S
1895-1972
Geschichte des Bestandsbildners: Erwin Otto Strassmann, Leutnant
geboren 14. Juli 1895, gestorben 28. Oktober 1972.
1913/14: zwei Semester Medizinstudium an der Universität zu Berlin;
Sommer 1914: Kriegsfreiwilliger und Einsatz als Medizinordonanz beim Roten Kreuz auf Lazarettzügen;
Sommer 1915: Meldung zur Luftwaffe,Einsatz als Beobachter im Fesselballon
1916-1918: Artilleriebeobachter in der Feldluftschifferabteilung 21 an der Westfront (Flandern, Somme, Chemin des Dames);
1917: Ernennung zum Leutnant;
Eiserne Kreuz I. und II. Klasse;
ab 1919: Studium der Medizin in Freiburg i.Br.;
1922: Promotion zum Dokter der Medizin;
1932: Habilitation;
1942: Erlangung der US-amerikanischen Staatsbürgerschaft;
1943: Professor für Geburtshilfe und Gynäkologie der med. Fakultät der Universität von Dallas
1965: Auszeichnung mit dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland;
Bestandsbeschreibung: Der sich aus fünf Akten zusammensetzende Nachlass besteht aus zwei handschriftlichen Tagebüchern, die sich über den Zeitraum von 12. Juni 1916 bis 9. April 1917. Erwin Otto Strassmann war während des Krieges an der Westfront eingesetzt, u.a. in Flandern, an der Somme und am Chemine des Dames. Darüber hinaus ist ein Fotoalbum mit Landschafts- und Städteaufnahmen von der Westfront, Aufnahmen der Luftschiffertruppe sowie Alltagsszenen und Bildern zum Stellungskrieg erwähnenswert.
Zitierweise: BArch N 896/...
geboren 14. Juli 1895, gestorben 28. Oktober 1972.
1913/14: zwei Semester Medizinstudium an der Universität zu Berlin;
Sommer 1914: Kriegsfreiwilliger und Einsatz als Medizinordonanz beim Roten Kreuz auf Lazarettzügen;
Sommer 1915: Meldung zur Luftwaffe,Einsatz als Beobachter im Fesselballon
1916-1918: Artilleriebeobachter in der Feldluftschifferabteilung 21 an der Westfront (Flandern, Somme, Chemin des Dames);
1917: Ernennung zum Leutnant;
Eiserne Kreuz I. und II. Klasse;
ab 1919: Studium der Medizin in Freiburg i.Br.;
1922: Promotion zum Dokter der Medizin;
1932: Habilitation;
1942: Erlangung der US-amerikanischen Staatsbürgerschaft;
1943: Professor für Geburtshilfe und Gynäkologie der med. Fakultät der Universität von Dallas
1965: Auszeichnung mit dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland;
Bestandsbeschreibung: Der sich aus fünf Akten zusammensetzende Nachlass besteht aus zwei handschriftlichen Tagebüchern, die sich über den Zeitraum von 12. Juni 1916 bis 9. April 1917. Erwin Otto Strassmann war während des Krieges an der Westfront eingesetzt, u.a. in Flandern, an der Somme und am Chemine des Dames. Darüber hinaus ist ein Fotoalbum mit Landschafts- und Städteaufnahmen von der Westfront, Aufnahmen der Luftschiffertruppe sowie Alltagsszenen und Bildern zum Stellungskrieg erwähnenswert.
Zitierweise: BArch N 896/...
Strassmann, Erwin Otto, 1895-1972
5 Aufbewahrungseinheiten
Archivbestand
deutsch
Literatur: W. Paul Strassmann: Die Strassmanns. Schicksale einer deutsch-jüdischen Familie über zwei Jahrhunderte. Aus dem Englischen von Evelyn Zegenhagen, Frankfurt a.M. 2006.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ