Plenartagungen: 1954 - 1961
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AdK-O 0119
AdK-O Akademie der Künste (Ost)
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1954 - 1961
Enthält: Korrespondenz, Anwesenheitslisten, Protokolle der Tagungen am - 22.6.54 (Beschlußprotokoll): Diskussion u.a. über Erweiterung des Präsidiums (Wahl von Bertolt Brecht, Max Butting und Otto Nagel zu Vizepräsidenten), Vorschläge für die Verleihung des Nationalpreises, des Heinrich-Mann-Preises (Alfred Kantorowicz, Theo Harych, Gotthold Gloger) und des Goethe-Preises (Herbert Ihering), Wahl neuer Ordentlicher Mitglieder (Louis Fürnberg, Alfred Kurella, Bodo Uhse, F.C. Weiskopf, Ehm Welk, Slatan Dudow, Wolfgang Staudte, Eduard von Winterstein, Heinrich Drake); beiliegend: Schreiben mit Absagen der Teilnahme von Hermann Abendroth, Günther Ramin - 24.3.55 (Wortprotokoll): Ansprache von Johannes R. Becher anl. des 5. Jahrestages der Akademie, Einführung der neuen Mitglieder, Berichte der Sektionen, Vorschläge für die Wahl Korrespondierender Mitglieder, Beschluß über Heinrich-Mann-Preisverleihung; Beiträge von Johannes R. Becher, Anna Seghers, Arnold Zweig, Herbert Ihering, Hans Rodenberg, Fritz Cremer, Rudolf Engel; beiliegend: Glückwunschschreiben von Otto Grotewohl anl. des 5. Jahrestages der Deutschen Akademie der Künste, Schreiben von Gerhard Marcks mit Absage einer Korrespondierenden Mitgliedschaft - 12.4.56 (Beschlußprotokoll): Wahl des Präsidenten (Otto Nagel), Arbeitsbericht der Deutschen Akademie der Künste, Diskussion über die Rundfunksendung "Stunde der Akademie", Einrichtung des F.-C.-Weiskopf-Preises; beiliegend: Schreiben von Otto Grotewohl mit Bestätigung der neuen Korrespondierenden Mitglieder - 26.10.56 (Beschlußprotokoll): Wahl der Vizepräsidenten (Walter Felsenstein, Willi Bredel), Wahl der Sektionssekretäre (Bodo Uhse, Max Schwimmer, Herbert Ihering, Leo Spies), Diskussion über die Wahl Ordentlicher Mitglieder (John Heartfield, Hans Theo Richter, Fidelio F. Finke, Franz Konwitschny, Alex Wedding) und Korrespondierender Mitglieder, Lessing-Preisvorschläge (Max Schroeder, Ulrich Becher); beiliegend: Wahlunterlagen, Schreiben von Max Butting mit Mitteilung über seinen Rücktritt von der Funktion des Vizepräsidenten; von Paul Dessau mit Vizepräsidenten-Vorschlag für Walter Felsenstein; von Hanns Eisler mit Vizepräsidenten-Vorschlag für Leo Spies - 25.1.57 (Beschlußprotokoll): Diskussion u.a. über Änderung der Wahl- und Geschäftsordnung, Verleihung des Heinrich-Mann-Preises, Situation in Ungarn; beiliegend: Stellungnahmen zur neuen Geschäftsordnung von Max Burghardt, Max Butting, Heinrich Drake, Louis Fürnberg, Georg Münzer, Peter Huchel, Max Lingner, Otto Nagel - 28.6.57 (Beschlußprotokoll): Vorschläge über die Verleihung des Nationalpreises, Diskussion über Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Akademie der Künste und den Nationalen Forschungs- und Gedenkstätten Weimar, Verabschiedung von Rudolf Engel als Akademiedirektor - 27.9.57 (Beschlußprotokoll): Wahl des dritten Vizepräsidenten (Paul Dessau), Information über die geplante Kulturkonferenz, Vortrag von Iwan I. Anissimow über Probleme des Realismus in der Gegenwart; beiliegend: Absagen der Teilnahme an der Tagung von Hans Theo Richter, Max Butting, Franz Konwitschny, Schreiben von Paul Dessau mit Mitteilung über Annahme der Wahl zum Vizepräsidenten, [vgl. AdK-O: lfd. Nr. 6270] - 17.12.58 (Beschlußprotokoll): Jahresberichte der Sektionen, Neu- bzw. Wiederwahl der Vizepräsidenten, Bestätigung der Sektionssekretäre, Zuwahlen, Beschluß über Ehrungen für Johannes R. Becher - 23.1.59 (kein Protokoll überliefert): siehe Plenartagung vom 17.12.58; beiliegend: Schreiben von Otto Grotewohl mit Bestätigung der Wiederwahl von Walter Felsenstein, Willi Bredel und Paul Dessau als Vizepräsidenten und der Wahl von Erwin Strittmatter zum Akademiemitglied [vgl. lfd. Nr. 11] - 16.9.59 (kein Protokoll überliefert): Bericht über die Akademiearbeit, Neuwahl des Präsidenten (Otto Nagel), Diskussion über die Thesen des Zentralkomitees der SED zum 10. Jahrestag der DDR; beiliegend: Absagen der Teilnahme an der Tagung von Max Butting, Erich Engel, Slatan Dudow, Arbeitsbericht des Präsidenten, Schreiben von Otto Grotewohl mit Bestätigung von Otto Nagel als Akademiepräsident - 10.2.61 (Wortprotokoll): Bericht des Präsidenten, u.a. Auswertung der Kulturkonferenz und Überprüfung der Deutschen Akademie der Künste durch die Kommission für Staatliche Kontrolle, Berichte über die Sektionsarbeit, Wahl neuer Ordentlicher und Korrespondierender Mitglieder; Diskussionsbeiträge von Willi Bredel, Helene Weigel, Otto Nagel, Fritz Cremer, Stephan Hermlin, Herbert Ihering, Leo Spies, Ernst Hermann Meyer, Alexander Abusch, Paul Dessau, Anna Seghers, Erich Engel, Ernst Busch, Slatan Dudow, Max Burghardt, Hans Marchwitza; beiliegend: Wahlunterlagen, Schreiben von Otto Nagel an Wolfgang Langhoff mit Bericht über den Wahlverlauf - 26.8.61 (Wortprotokoll): Gedenken an Eduard von Winterstein und Leonhard Frank, Diskussion zur "Erklärung der Akademie zu den Maßnahmen von Partei und Regierung vom 13.8.1961"; Beiträge von Herbert Ihering, Bodo Uhse, Otto Nagel, Fritz Cremer, Stephan Hermlin, Hanns Eisler, Erich Engel, Willi Bredel, Max Burghardt, Helene Weigel, Ernst Busch, Paul Dessau, Slatan Dudow, John Heartfield, Otto Gotsche, Hans Rodenberg, Wieland Herzfelde, Andrew Thorndike, KuBa; beiliegend: Entwürfe und letzte Fassung der "Erklärung" der Deutschen Akademie der Künste zu den Maßnahmen vom 13.8.1961, Schreiben von Rudolf Heinrich und Ernst Hermann Meyer mit Zustimmung zur "Erklärung"; von Otto Grotewohl mit Dank für die "Erklärung" und die darüber herausgegebene Akademie-Broschüre [vgl. AdK-O, 6270]
Präsidium
4 Mappen, 343 Bl.; Microfilm/-fiche: Fiche 0119
Akte
Verweis: AdK-O: lfd. Nr. 6270
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:02 MEZ