Anspruch auf 23 Morgen Artland, ein Haus und Hof zu Gevelsdorf (Hzm. Jülich, Amt Kaster; Kr. Jülich), einen anderen Hof, Neuhof genannt, daselbst und Holzrecht im Gevelsdorfer Busch unter Berufung aufKapitel 74 und 108 des jül.-berg. Landrechts. Die umstrittenen Güter hatte Meya Lupgens ca. 1541 von ihren Eltern Theiß und Elsa Lupgens geerbt. Die jeweils andere Hälfte erhielt ihr Bruder Peter, Meya kaufte sie ihm jedoch später ab. Aus ihrer ersten Ehe mit Johann von Relshoven hatte Meya acht Kinder, aus der zweiten, 1534 mit Conrad Flocken geschlossenen Ehe stammt die Appellantin. Anstelle einer neuen Aussteuer hatten Meyas Eltern bei der zweiten Ehe ausdrücklich die daraus hervorgehenden Kinder als erbberechtigt erklärt. Die Tochter Maria aus erster Ehe heiratete Jacob Schrey. Ihr gemeinsamer Sohn war Rutte Schrey. Beim Tode Meyas forderten die Appellaten ihren ganzen Nachlaß.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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