Das Spital zu Reutlingen kauft mit Einwilligung der Stadt Reutlingen und des Abts Johann [II. Scharpfer (Schürpfer)] von Salem (Salmannsweiler) als Generalkommissär des Abts Johann [Jean X. de Cirey] von Citeaux (Cisterz) für Schwaben usw. von Abt Johann [von Fridingen] und dem Konvent des Klosters Bebenhausen dessen Anteil am Schloss, der Vogtei, Wassern, Fischenzen, Wunn, Weid, Freveln, Geboten, Verboten, allen anderen Nutzungen und Herrlichkeiten, dazu eine Scheuer samt einem Garten daran und 24 Jauchert Acker, alles zu Gomaringen gelegen, um 1.300 Gulden und tritt dem Kloster auch noch eine früher Wolf von Tachenhausen (Dachenhausen) gehörige Scheuer ab, während das Kloster sich noch einige Güter und Höfe, Renten, Gülten, Zinsen und Nutzungen ebenda vorbehält und wegen dieser Verabredungen mit dem Käufer trifft.
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Das Spital zu Reutlingen kauft mit Einwilligung der Stadt Reutlingen und des Abts Johann [II. Scharpfer (Schürpfer)] von Salem (Salmannsweiler) als Generalkommissär des Abts Johann [Jean X. de Cirey] von Citeaux (Cisterz) für Schwaben usw. von Abt Johann [von Fridingen] und dem Konvent des Klosters Bebenhausen dessen Anteil am Schloss, der Vogtei, Wassern, Fischenzen, Wunn, Weid, Freveln, Geboten, Verboten, allen anderen Nutzungen und Herrlichkeiten, dazu eine Scheuer samt einem Garten daran und 24 Jauchert Acker, alles zu Gomaringen gelegen, um 1.300 Gulden und tritt dem Kloster auch noch eine früher Wolf von Tachenhausen (Dachenhausen) gehörige Scheuer ab, während das Kloster sich noch einige Güter und Höfe, Renten, Gülten, Zinsen und Nutzungen ebenda vorbehält und wegen dieser Verabredungen mit dem Käufer trifft.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 U 831
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 Bebenhausen
Bebenhausen >> Besonderer Teil >> Gomaringen
1499 Januar 21 (Montag nechst nauch sannt Sebastians des hailigen marterers tag)
Libell, 8 Blatt, 30,4 x 23,0 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Reutlingen, Spital
Siegler: Koler, Ulrich; Decker, Michel; Pfleger des Spitals; Reutlingen, Stadt
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 Siegel anhängend an schwarz-weiß-rot geflochtener Seidenschnur, 1. und 2. leicht schadhaft, 3. zerbrochen
Vermerke: Von Seiten des Reutlinger Spitals ausgestelltes Dokument, welchem eine Abschrift des Bebenhauser Verkaufsdokuments einverleibt ist.
Siegler: Koler, Ulrich; Decker, Michel; Pfleger des Spitals; Reutlingen, Stadt
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 Siegel anhängend an schwarz-weiß-rot geflochtener Seidenschnur, 1. und 2. leicht schadhaft, 3. zerbrochen
Vermerke: Von Seiten des Reutlinger Spitals ausgestelltes Dokument, welchem eine Abschrift des Bebenhauser Verkaufsdokuments einverleibt ist.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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